Siem Reap – Gegensätze ziehen sich an

Siem Reap ist mit seinen kostbaren Tempeln ein riesiger Anziehungpunkt für Touristen aus aller Welt. Bereits am Morgen um fünf machen sich Tausende auf den Weg, um den Tagesanbruch beim prächtigen Angkor Wat Komplex zu bestaunen. Aber auch die anderen Tempel im Urwald strahlen etwas Mystisches aus und faszinieren uns. Als wir am Kantha Bopha Kinderspital von Dr. Beat Richner vorbeifahren, gerät unser Fahrer ins Schwärmen. Seine beiden Kinder wurden hier geboren. Dr. Richner wird von den Menschen tief verehrt, weil er durch seine Arbeit und Hingabe ein enormes Werk aufgebaut hat, das sich ganz auf die Seite der bedürftigen und armen Bevölkerung stellt. Hier gibt es kostenlose ärztliche Hilfe für alle, die das benötigen.
Was uns besonders interessiert, ist die Geschichte des Landes Kambodscha. Wir besuchen deshalb das etwas abgelegene Kriegsmuseum. Hier wird uns die Geschichte der letzten 40 Jahre drastisch vor Augen geführt: Franzosen, Chinesen, Amerikaner und der Vietcong haben hier Kriege geführt. Wracks von Kanonen, Panzern, Flugzeugen und das gesamte Waffenarsenal liegen hier vor Ort. Ein Sohn von Opfern der Roten Khmer führt und erzählt die Geschichte des Landes. Dies geht uns gewaltig unter die Haut. Quasi als Abschluss unseres Siem Reap Aufenthaltes besuchen wir die ICF-Gemeinde und freuen uns sehr über diese wachsende und dynamische Arbeit von ND und Sophal Strupler: jugendliche Khmer leiten den Gottesdienst, predigen und führen im Lobpreis. Ihre Freude, Hoffnung und Klarheit berühren uns.
Wir wohnen in einem kleinen Hotel ganz nahe an der Pubstreet und doch ist es sehr ruhig hier. Wir geniessen zwischendurch den Pool und was uns enorm gut tut sind die Khmer-Massagen, die wir in unserem Hotelbett gleichzeitig bekommen. Das ist Erfrischung für den Körper pur.
P.S. Nach dem Einchecken, gerade an der Sicherheitskontrolle, fällt Ernst auf, dass er seine Jacke im Zimmerschrank vergessen hat. Das Hotel wird rasch kontaktiert und ein freundlicher Flughafenmitarbeiter bleibt per Telefon mit dem Töfffahrer in Kontakt. Nach 3/4 Stunden ist die Jacke am Flughafen. Es hat gereicht! 👍

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