Ferientage im Burgund: 5. bis 10. Juli 2021

Die Reise: Montag, 5.Juli.

Das Fernweh leitet uns Richtung Westen. Schon wieder landen wir in einer Weingegend und sind gespannt auf Land und Leute in der Burgogne. Wir reisen via Basel, Belfort, Besançon, Beaune nach Gigny-sur-Saône. Hier haben wir auf einem der schönsten Zeltplätzen reserviert, die wir je besucht haben. Im Schlosspark des Castel-Camping Château de l’Epervière***** geniessen wir diese Tage. Das Campingareal ist tadellos gepflegt. Hecken und Rasen zurecht geschnitten. Unser Platzteil hat genügend Schatten, aber auch sonnige Bereiche und misst sagenhafte 100-120m2! Nachdem wir gut angekommen sind und unser Zelt steht ruhen wir uns aus und freuen uns auf das feine Nachtessen im Château. Es ist bis spät abends sonnig warm und wir geniessen diesen einmaligen Start hier an der Saône. 

Château de l’Epervière

In der Nacht wird gleich unser Zelt getestet. Ist es dicht? Darauf kommt es bei diesen Sommergewitter ja immer an. Die Antwort: JA. Alles funktioniert perfekt und wir bleiben trocken. Was für ein herrliches Gefühl.

La Côte d’Or: 6. Juli.

Unser Morgenritual lassen wir uns in diesen Tagen nicht rauben. Zuerst im Bett gibt es einen feinen Kaffee. Darum nehmen wir immer unsere Nespressomaschine mit. Danach beschäftigen wir uns mit einem Kapitel des Danielbuches im Alten Testament. Hier stehen die bekannten Geschichten, welche man gerne den kleinen Kindern erzählt: Das Traumbild des Königs Nebukadnezar, Daniel in der Löwengrube, die vier Freunde im Feuerofen und das Mene Tekel an der Wand des Königs Belsazar. – Doch, was haben sie uns erwachsenen Menschen des 21. Jahrhunderts zu sagen? Wir lassen es persönlich angehen, tauschen darüber aus und beten miteinander. Das ist „Benzin“ für unsere Ehe. Da tanken wir auf, kommen einander näher und teilen miteinander unsere Herzensanliegen.

Nach einem feinen Zmorge mit obligatem Baguette sind wir dann gegen Mittag ready für unseren ersten Ausflug in die Gegend der Côte d’Or. Zuerst ein Stadtbummel in Châlon-sur-Saône und dann weiter nordwestlich in die Weingegend des Burgunders:

Die Burgunder Rebflächen bilden einen 300 Kilometer langen Landstrich, der sich zwischen den beiden französischen Städten Lyon und Dijon ausdehnt. Die traumhafte Landschaft gehört zu den berühmtesten und ältesten Weinregionen der Welt. 24’000 Hektar – so gross ist die Rebfläche, die jährlich bis zu 180 Millionen Weinflaschen, darunter hervorragende Burgunderweine hervorbringt.

Pommard, Volnay, Meursault… jeder einzelne Ortsname ist hier verbunden mit uralter Rebkultur.  1er Cru, Grand Cru usw werden die Flaschen der einzelnen Rebbauern bezeichnet. Die Sonnenseite dieser Hügel sind mit unzählbar vielen Weinstöcken bepflanzt und alles sieht traumhaft aus. Hervorragende Fahrradwege führen von Dorf zu Dorf.

Tournus: 7. Juli.

Natürlich haben wir uns etwas schlau gemacht, was wir uns ansehen möchten. Tournus ist das nächste Städtchen mit einer Brücke über die Saône. Hier machen wir uns auf für das wohl bedeutendste Romanische Bauwerk Frankreichs: Die Abtei St. Philibert.

„Die Abteikirche Saint-Philibert in Tournus gehört zu den bedeutendsten frühromanischen Sakralbauten Frankreichs und ganz Mitteleuropas. Sie wurde im Jahr 1019 geweiht. Schutzpatron der Kirche ist der heilige Philibert…“ (Wikipedia)

Die Kirche wurde ursprünglich als Trutzburg gebaut. Deshalb sind auch Schiesscharten zu sehen und die Reliquie des St. Philibert wurden hierher gebracht. Unwillkürlich kommen uns die Worte des Liedes „Ein feste Burg ist unser Gott“ in den Sinn. 

Macon: 8. Juli.

Der Wein aus Macon wird wohl in der ganzen Welt geschätzt. Die Saône, welche hier schiffbar ist mag wohl mitgeholfen haben, dass grosse Mengen des Burgunderweines in Richtung Rhone und Mittelmeer verschifft wurden.

Mâcon

Wir flanieren in den Fussgängerzonen, freuen uns über die tiefen Preise, weil eben jetzt Sommerschlussverkauf in allen Geschäften ist, beobachten mit Schmunzeln eine Hochzeitsgesellschaft und werfen einen Blick auf und in die prächtige Kathedrale St. Vinzenz. 

Au Revoir Burgogne! 9. Juli.

Zelt abbauen, ein letzter Abschied im Pool, Au Revoir Castel-Camping Château de l’Epervière*****. Wir haben diese paar Tage sehr genossen und möchten gerne später einmal wieder zurückkommen. Jetzt aber fahren wir los Richtung Schweiz. Wir planen unsere Reise in die Gegend des Französischen Juras und dann durch das Val de Travers nach Neuchâtel. 

Die Reise bringt uns über Landstrassen vorbei an Louhans (wollen wir nächstes Mal besuchen) nach Pontarlier, wo wir im Hotel übernachten.

Am nächsten Tag geht es zurück nach Hause, wo wir glücklich ankommen und uns von den Reisestrapazen erholen.

Berner Oberland: 31. Mai bis 4. Juni 2021

Elsigenalp Seeli

Am Montag fahren wir los bis Thun und streifen durch die wunder schöne Altstadt. Was ist diese Stadt doch für ein einzigartiges Bijou. Die Altstadtgassen mit ihren hohen Flanierterrassen, die Flaggen und das wunderschöne Wetter geniessen wir sehr.

Danach geht es weiter Richtung Elsigbach, zwischen Frutigen und Adelboden. Weil gerade die Brücke zwischen Elsigbach und Achseten repariert wird, müssen wir immer einen Umweg über die alte Adelbodenstrasse machen, welche enorm eng ist und das Kreuzen viel Achtsamkeit benötig.

Chalet Weidli Elsigbach.

Wanderung auf die Elsigalp über Höchst zurück zum Elsigbach

Ja, wir wagen es, diesen steilen Aufstieg anzunehmen und auf die Elsigalp zu wandern. Etwa anderthalb Stunden brauchen wir bis zur Bergstation der Bahn, wo uns eine wunderschöne z.T. Schneebedeckte Alp in der Zwischensaison erwartet. Oh wie geniessen wir die Gespräche, die Natur und immer wieder halten wir an, um miteinander diese prächtige Gegend zu bestaunen und unserem herrlichen Gott zu danken. Es ist wunderschön hier!

Ein Morgen am Bach…

Am Mittwochmorgen fahre ich (Ernst) um 4 Uhr früh los nach Frutigen. Leider ist Schneeschmelze und dann hat es erst noch die ganze Nacht stark geregnet. Somit sind keine optimalen Bedingungen fürs Fischen angesagt. In Frutigen schaue ich in die Elsigen und entscheide mich nach Mülenen zu fahren und es dort in der Suld beim Fischen zu versuchen. Ich gebe mir nicht grosse Chancen etwas zu fangen, aber wunder schön ist es trotzdem. Als ich mich wieder auf den Heimweg mache, erscheint auf der gegenüberliegenden Bachseite eine Gemse und frisst gemütlich ihr Frühstück. – Es ist wohl Zeit wieder zurück zu fahren und Martha zu wecken. 🙂

Ausflug nach Bern

Weil es dann regnerisch wird, machen wir Ausflüge nach Adelboden und Bern. Wir geniessen die gemeinsame Zeit indem wir Pläne schmieden und miteinander uns fragen, was uns bewegt.

Das Hängebrüggli Hohstalden

Natürlich darf ein Zvieriplättli beim Hängebrüggli Hohstalden nie fehlen. Hier wird mit sehr viel Engagement und Hingabe gewirtet und es werden super Plättli serviert!
Leider konnte ich dieses Jahr hier nicht fischen gehen, hier ist ein wunderbarer Ort, den ich jedes Mal sehr geniesse!

Wieder nach Hause wegen „Babyalarm“!

Am Freitag kommt dann der Anruf: „Los nach Hause! – Das Baby meldet sich!“ – Natürlich packen wir und fahren gleich los: Runter an den Thundersee, über den Brünig, Luzern, Üetlibergtunnel, Wollishofen, Bellvue, Zollikerberg nach Hause! – Das ist unsere super Route trotz Freitagnachmittagverkehr. wir kommen gut voran und schliessen unseren Kurzurlaub mit freudiger Erwartung ab. Wann kommt das Baby?

Winterferien im Stoos. 24. – 31. März 2021

Die neue Stoosbahn ist wirklich beeindruckend und wir geniessen die komfortable Fahrt. Oh, wie sind wir überrascht, als wir auf dem Stoos eine richtige Winterlandschaft mit einem Meter Schnee antreffen. Mit dem „Schneetraktor“ geht es zu unserem Hotel und wir helfen einander mit den Kindern und dem Gepäck.

Die Stoosbahn

Das Wetter auf dem Stoos könnte nicht schöner sein. Fast jeder Tag: Sonnenschein und prächtige Schneeverhältnisse. Wir freuen uns dass Ruby schon die ersten Schwünge im Schnee macht und auf den Skilift steigt.

Am Samstag, leider wettermässig nicht so gut, besuchen uns Sina und Joël. Wir freuen uns über diese kostbare Zeit mit ihnen.

Ganz besonders ist in dieser Coronazeit, dass wir Frühstück und Abendessen im Restaurant haben können. Ebenso freuen wir uns sehr über den tollen Wellnessbereich.

Eine besondere Zeit verbringen wir mit den Kindern auf der Kutschenfahrt.

Ferien in Trin: 19.-26. Dezember 2020: An den Crestasee…

Der Weihnachtsspaziergang führt mich an den wunderschönen Crestasee. Für mich ist er einzigartig, weil ich hier mit 6 Jahren richtig schwimmen lernte. Mein Götti fand, dass ich schon gut genug Unterwasser schwimmen könne. Jetzt soll ich einfach auftauchen und Überwasser schwimmen. Also packte er mich zusammen mit einem anderen Mann und warf mich in den Crestasee und ich ….. konnte schwimmen. Ohne Wasser zu schlucken fing ich einfach an, meine Runden zu drehen und genoss dies sehr. Praktisch jeden Sommer besuchten wir während meiner Schulzeit die Grosseltern in Reichenau und schwammen im Crestasee.

Ferien: Gemeinschaft erleben, miteinander pläne schmieden und bei jedem Wetter draussen sein

Natürlich erkunden wir das Dörflein Trin und staunen über jede pitoreske Ecke. Schön passen hier Alt und Neu zusammen. Immer wieder sind wir fasziniert über den wunderschönen Charakter dieses Dorfes.

Joël, Urs und ich planen einen gemeinsamen Skitag in der Weissen Arena von Laax/Flims. Wegen Corona sind wir nie mit anderen Leuten in einer Gondel. Immer können wir genügend Abstand halten und geniessen die schönen Abfahrten auf der Flimserseite. Die grosse Gondel auf den Crap sogn Gion lassen wir links liegen. Auch der Zmittag ohne Restaurants war super und lecker!

Toller Skitag mit Urs und Joël

Martha und ich machen einen Abstecher zur Aussichtsplattform Il Spir, welche wie ein Adlerhorst über der Rheinschlucht oberhalb von Versam thront. Wir suchen uns durch den Wald einen wundervollen Weg nach Conn und geniessen die einzigartige Aussicht auf den Rhein und den Glacier Express, welcher unten dem Rhein entlang fährt.

Der Glacierexpress fährt durch die Rheinschlucht bei Versam

Weihnachten zu Coronazeit

Der Heiligabend ist mit der Familie von Urs und Heidi und Ruby und Elliott wunderschön. Wir geniessen ein feines Essen und gehen danach in den Garten und zünden an unserem „Weihnachtsbaum“ die Kerzlein an. Ruby macht dies hervorragend und wir singen Liedli und danken Jesus, dass er zu uns gekommen ist.

Ruby live