Eine Zeit kommt zu ihrem Ende


Es war vor etwa 2 Jahren, als Urs von seiner Firma das Angebot erhielt, eine Stelle in Sydney anzutreten. Plötzlich ging alles sehr schnell. Nach einer kurzen Zeit des Prüfens entschieden sich Urs und Heidi, den Sprung nach Down Under zu wagen. Wir wurden angefragt, sie als Familie zu begleiten, dies in einem Dreimonats – Rhythmus. Der Schritt schien uns damals riesig, aber es blieb uns nicht viel Zeit zum Überlegen. Mit dem Einverständnis unserer Kinder und mit dem Frieden im Herzen liessen wir uns auf das Abenteuer ein. Nicht zu vergessen die Mahnung von Silja an Urs, gut darauf zu achten, dass die Eltern in Australien nicht sterben.
Nun, Urs hat uns bekräftigt, dass ihm dieses ernste Wort unter die Haut ging. Und wir leben noch immer.

„Unser Sydney Home“

Genau so plötzlich und unerwartet wie damals kam jetzt die Berufung zurück nach Europa. Die junge Familie wird ab August nach Düsseldorf ziehen. Wieder heisst es, Zelte abbrechen, sämtliches Möbel und Haushaltgerät zu verkaufen, Schulen abzumelden, Zeugnisse einzuholen, Haus und Schulen in Düsseldorf suchen und anmelden… eine riesige Liste von Anforderungen. Heidi ist ständig dran, täglich kommen Leute, die etwas abholen. Wie gut, wir haben alle noch unser Bett, mindestens einen Stuhl und einen grossen gemeinsamen Tisch!
Mitte Juni werden wir alle miteinander in die Schweiz fliegen. Der einmonatige Heimaturlaub wird wie geplant stattfinden. Danach heisst es für die junge Familie, nochmals zurück nach Australien, um innert 2 Wochen die Zelte definitiv abzubrechen.

Rugby: Roosters vs Cowboys


Wir beide schauen auf nicht ganz 2 Jahre eines unerwarteten und abenteuerlichen Lebensabschnitts zurück. Wir sind unseren Kindern, sowohl denen in Sydney wie jenen in der Schweiz überaus dankbar, dass sie uns in dieses Abenteuer gelockt, resp. dazu freigesetzt haben! Wie sich das enge Zusammenleben mit Urs, Heidi, den 3 kleinen Kindern und dem Au-pair Girl gestalten würde, davon hatten wir zu Beginn wenig Ahnung, dafür ziemlichen Respekt. Siebenmal um die halbe Welt fliegen innerhalb eineinhalb Jahren.
Sieben Jetlags… Gott sei gelobt für unsere gute Gesundheit!
Jetzt können wir im Rückblick dankbar feststellen, dass es eine überaus gute Zeit war. Alles war darin verpackt: gemeinsam relaxte Stunden verbringen und in Schwierigkeiten durchhalten, flexibel bleiben, eigene Schwächen besser
erkennen und Stärken investieren. Gemeinsame Abenteuer und Neues entdecken. Geben und nehmen, miteinander lachen, Probleme bewältigen und dabei merken, wie unwichtig diese sind im Vergleich zu dem Segen, den wir täglich empfangen konnten. So bleibt uns am Ende dieser Zeit ein grosses Dankeschön an Urs und Heidi, zuletzt aber an unseren wunderbaren himmlischen Vater.


Unser Anliegen war immer, nach all unseren Kräften zu unterstützen, wobei nicht zu übersehen ist, dass eben diese Kräfte mit dem Älterwerden laufend abnehmen. Ruby, Elliott und Judah standen stets im Mittelpunkt unseres Interessens. Aus nächster Nähe konnten wir ihr Gedeihen und die ständigen Fortschritte miterleben. Ihre Erfolge und Herausforderungen in Schule, Kindergarten und Kita. Wie wird wohl der Wechsel nach Deutschland für sie sein?

Louisa, das derzeitige Au-Pair Girl, ist für uns alle zu einem lieben Familienmitglied geworden. Auch für sie geht diese Zeit zu Ende.

Einige Reisehöhepunkte konnten wir in dieser Zeit erleben: Familienferien in Port Douglas, Reisen nach Brisbane zu Marthas Bruder und Schwägerin, nach Jervis Bay und an die Central Coast bis Terrigal Beach. Kürzlich noch als krönenden Abschluss die Reise nach Darwin und Katherine zu unserer Nichte Sarah.

SS Ayrfield


Mehr als die Grossstadt haben uns die unendlichen Weiten des Ozeans sowie das dünn besiedelte Landesinnere Australiens fasziniert. Die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt brachte uns immer wieder neu zum Staunen. Besonders schön sind die Rainbow Lorrikeet Papageien vor unserem Haus. Sie lassen sich sehr zutraulich füttern.

So viele Erinnerungen nehmen wir mit in die Schweiz. Wir freuen uns auf den neuen Lebensabschnitt, auf Gottes Pläne mit uns – und ganz fest auf unsere Lieben zuhause.

Im hohen Norden

Wir machen uns auf zu einem Besuch ins Northern Territory nach Katherine, wo unsere Nichte Sarah lebt und arbeitet.

„Dr. Sarah“, wie sie hier genannt wird, ist eine Ärztin, welche mit Leidenschaft für die Notleidenden im Spital Katherine arbeitet. Ihr Engagement hört mit dem Feierabend nicht auf. Sie liebt es, gerade den First Nation People ärztliche Hilfe zu bieten. Sie weiss sich von Gott berufen an diesen Arbeitsplatz in einem abgelegenen Winkel unserer Erde. Die tägliche Konfrontation mit Gewalt und Vergewaltigungen macht ihr Mühe, kann sie jedoch nicht daran hindern, gute ärztliche Arbeit jeden Tag zu verrichten.

Zunächst gehts los auf den Flughafen Sydney und von dort nach Darwin, die Stadt im Norden von Australien. Unser Flug startet um 20 Uhr, also werden wir nachts um 1 Uhr am nächsten Morgen ankommen. Bei der Ankunft empfangen wir das Mietauto und los gehts ins Hotel Palms City direkt am Meer. Nach ein paar Stunden Schlaf machen wir uns auf nach Süden etwa 300 km nach Katherine. Welch ein Wechsel des Klimas. Hier geht das Quecksilber rasch auf über 30°C, und ein wunderbar blauer Himmel wölbt sich über uns.

Nach etwa 4 Stunden erreichen wir das Städtchen Katherine und unsere strahlende Nichte Sarah. Hier können wir für die nächsten Tage Quartier beziehen in ihrem Haus, umgeben von vielen schattenspendenden Palmen.

Bald ziehen wir ein erstes Mal los zum Sonnenuntergang in die Katherine Gorge.

Am nächsten Tag führt uns Sarah zu den Hot Springs von Katherine

In einem kleinen Tal fliesst ein kleines, glasklares Bächlein, welches aus einer Quelle entspringt gemächlich raus. Es lädt ein zum Geniessen und Planschen. Plötzlich erscheinen etwa 8 Aboriginies Teenager. Jetzt kommt Leben in diese Ruhe. Sie sprinngen vom Rand ins Wasser, wirbeln Dreck auf und nehmen das Idyll in Beschlag. Nun ja, schliesslich sind sie die Besitzer und wir bloss die Gäste. Es fällt auf, dass ein Junge eine elektronische Fussfessel trägt. Was mag er wohl für eine Geschichte schon erlebt haben?

Nach einem feinen Zmittag gehts los zur Katherine Outback Experience. Diese Show von Tom Curtain geniesst hohes Ansehen und ist lehhreich und unterhaltsam zugleich. Tom zeigt mit seinem Team, wie er junge Pferde trainiert, dass sie auf der Weide die riesigen Kuh-, Ziegen- und Schafherden bewachen können. Dazu sammelt er Hunde, die von Besitzern nicht mehr gewollt sind und trainiert diese zu Herdenhunden, welche Preise von bis zu 50’000 $ erzielen.

Dazu ist Tom ein hochdekorierter Countrystar in Australien. Hier seine Songs.

Und weiter gehts zum nächsten Höhepunkt: Wir fahren etwas mehr als eine Stunde nach Mataranka zu den Bitter Springs. Hier sprudelt eine 34°C warme Quelle 30,5 millionen Liter Wasser in einen kleinen Bach zum Schwimmen. Diese wundervolle Gelegenheit geniessen wir in vollen Zügen.

Und weiter geht die Reise! Welche Überraschung: Hannes und Susi sind mit dem eigenen Flugzeug aus Yatala (nähe Brisbane) hier eingetroffen. Sie waren gerade vier Tage unterwegs! Etwas mehr als 3000km Flug. Ernst tauscht mit Susi den Platz im Cockpit und fliegt mit Hannes zurück nach Katherine. Was für ein zusätzliches Abenteuer!

Die Jabirou wartet geduldig auf ihren nächsten Flug.

Die Heilsarmee in Katherine

Sarah besucht die Heilsarmee Katherine. Wir sind echt berührt von dieser kleinen Segenstruppe Gottes. Das Heilsarmee Corps besteht aus weniger als zwanzig Mitgliedern. Aber sie tun eine Menge Arbeit während der ganzen Woche. Jeden Tag bieten sie den Aboriginees verschiedene Dienste an. Lunch gibt es jeden Tag für etwa 100 Leute. Duschen, Waschmaschinen und Trockner und andere praktische Alltagshilfen werden ihnen angeboten. Wir können über dieses enorme Volounteer Engagement nur staunen. Etwa 20-30 First Nation People besuchen den Gottesdienst und anschliessend gibt es ein feines Abendessen.

Die Offizierin im First Nation Outfit

Leider geht’s schon bald wieder zurück nach Darwin, das wir gerne noch etwas erkunden möchten. Uns interessieren die Innenstadt mit den Shops und dann möchten wir gerne hier einen Sonnenuntergang erleben. Wir reservieren uns eine guten Platz im Foreshore Café in Nightcliff, wo wir beim schönsten Sonnenuntergang genüsslich dinnieren.

Vor unserem Abflug aus Darwin haben wir noch etwas Zeit für einen Abstecher ins Hafenviertel, welches in der Nähe unseres Hotels liegt.

Hier lesen und sehen wir spannende Informationen aus der bewegten Geschichte Darwins: 1942: Der Überfall Japans im 2. Weltkrieg. Und die Zyklon Katastrophe an Weihnachten 1974.

Dann gehts wieder los nach Sydney und wir sagen Darwin „Good bye“!

Let’s go to Paradise

In Sydney wird es kälter: Herbst steht an. In den Nächten hat es gegen 14°C und das spüren wir auch in unserer Granny Flat jeweils gegen Morgen. Also, ab in die Ferien in den Norden. Queensland, der „Sunshine State“ steht auf jedem Nummernschild. Aber für diese Woche ist Regen für jeden Tag angesagt. Wie wird das denn? Wichtig ist: Wir lassen uns die Freude hier in der Rainforest Zone nicht rauben. Wir können trotzdem schöne Ferien machen.

Dann also los. Zuerst geniessen wir vor dem Abflug ein feines Mittagessen in der Virgin Lounge. Welch coole Aussicht zu dem feinen Essen.

Danach spazieren wir ins Flugzeug. Und los gehts: ab in die Luft.

Nach drei Stunden kommen wir wohlbehalten in Cairns an. Mit zwei Autos gehts jetzt nordwärts nach Port Douglas. Wie wohl unser Haus aussehen wird, das wir für eine Woche bewohnen dürfen?

Wau, ist das cool. Der Pool ist knapp einen Meter von unserem Schlafzimmer entfernt. Das Haus ist enorm geräumig. Riesige Küche drinnen und auch draussen. Somit kann ich für alle das Breakfast zubereiten.

Selbstverständlich sind wir auch unterwegs in der Gegend: Am Markt, am Beach…

Oder in Cairns im Aqarium.

Heute gings ab zum „Breaki“ in ein wunderschönes Restaurant.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Krokodile Park.

Am nächsten Tag erwarten wir Besuch aus der Schweiz. Dania und Cédric sind unterwegs zu uns nach Port Douglas. Wir treffen uns beim Eingang zur Mossman Gorge. Also: ab in den Urwald.

Abends dann die grosse Party bei uns im Haus.

Eben sind wir zurück vom kleinen Zoo hier in PD. Ruby und Juda kamen mit uns. Elliott musste leider mit Fieber zuhause bleiben. Sicher erholt er sich bald wieder.

Zuhause angekommen, will Ruby rasch ihre Erlebnisse festhalten. Ich bin ja so stolz auf Ruby, die erst zweieinhalb Monate in der ersten Klasse ist. Amazing!

So, das war eine sehr schöne Woche hier in Port Douglas im Norden von Queensland. Jetzt gehts für uns wieder zurück zum Flughafen Cairns und dann nach Sydney und Vaucluse. Bye bye Queensland. 🤤

Ostern in Sydney

Vor ein paar Tagen sind wir angekommen. Herrliches Spätsommerwetter, welch ein Genuss!
Für unsere australischen Grosskinder sind es die letzten Schultage vor Ostern. Da wird in der Schule und Kita kräftig gefeiert. Natürlich, in Australien versteht man es, aus allem eine Party zu machen. Die Kinder sind begeistert, malen Ostereier und basteln Osterdeko, was das Zeug hält. Ruby ist eine wahre Künstlerin und lässt ihrer Kreativität freien Lauf.
Wir geniessen das Privileg, mit Ruby und ihrer Klasse die Party am Parsley Bay zu feiern. Die Begeisterung der Kinder ist ansteckend! Der Osterhase kommt vorbei. Die Kinder nehmen uns hinein ins Abenteuer des Eiersuchens, wir jubeln mit ihnen über jedes gefundene Stück.

Dann kommt Karfreitag. Ein Tag des dankbaren Innehaltens, des Staunens über Gottes liebende Barmherzigkeit, die alle menschlichen Grenzen übersteigt. Über Internet lassen wir uns
hineinnehmen ist Passionsgeschehen, welches unser Joel mit Team vom ICF Zürich eindrücklich vermitteln.
Als Ehepaar beschäftigen wir uns zur Zeit mit den Prophetien aus dem Buch Jesaja. «Das Joch, das auf ihnen lastet, und den Stab auf ihrer Schulter, den Stock dessen, der sie treibt, hast du zerschmettert….», lesen wir in Kapitel 9, welches auf den kommenden Friedefürst Jesus hinweist. Das Joch des Treibers hat Jesus durch Seinen Tod zerschmettert. Wir werden uns einmal mehr bewusst, welches Geschenk es ist, aus der Realität von Golgatha ganz konkret leben zu können, befreit von der Last des eigenen zu kurz Seins, befreit von Belastungen aus der Vergangenheit, aus dem Hamsterrad, genügen zu müssen. Kindlich zu glauben in jeder Lebenslage, das ist gleichsam unser Vorrecht und Herausforderung. Wir schauen zurück auf unser Leben und freuen uns daran, wieviel Jesus für uns gut gemacht hat.

Am Ostersamstag geht’s ab an den Strand. Ein Prachtstag, den Grosse und Kleine gleichermassen geniessen. Die spätsommerlichen Temperaturen erlauben ein ausgiebiges Sonnenbad. Das Meer ist noch angenehm warm. Die Kinder spielen stundenlang im Sand.
Die Hin- und Rückreise im Auto gibt uns Gelegenheit, mit den Kids zusammen nachzudenken über das Wunder von Jesu Tod und Auferstehung. Ruby will es wissen! «Osterhase ist lustig, aber nur ein Spiel, nicht wirklich wahr,» erklärt ihr die Mami. Ruby schaut sich gute Videos zum Thema an. Und schon
bald gibt sie klare, überzeugte Statements ab. «Wenn der auferstandene Jesus ein Geist gewesen wäre, hätte er nicht mit den Jüngern ein Picknick gegessen. Geister können nicht essen…»

Ostermorgen. Unter Jubeln geht’s ab in den Garten zum Eiersuchen. Jeder Fund wird mit Freudengeheul begleitet. Uuups, da gibt’s ein paar leere Schokoladenverpackungen. Wer hat denn da über Nacht mitgegessen? Das waren wohl die Possums!
In der Bridge Church feiern wir – gemeinsam mit Millionen von Christen rund um den Erdball – den auferstandenen Retter und König Jesus. Und mehr denn je sind unsere Herzen erfüllt von der Sehnsucht, dass in dieser dunklen Zeit das Licht der Herrlichkeit Gottes in viele Menschenleben hinein scheinen kann.

Eine Church Family in Sydney gefunden: The Bridge Church in Kirribilli

Living for Jesus & Loving Like Jesus

Es ist schon interessant, wie wir immer wieder auf besondere Weise geführt werden. Bei unserem aktuellen Aufenthalt hier in Sydney wurden wir in die ‚The Bridge Church“ in Kirribilli eingeladen.

Also gut, wir sind dabei, und schon vor dem Eingang beginnt die Kirche: Als erstes bekommen alle ein Namensetikett vor die Brust geklebt. Man versteht sich als familiäre Kirche und möchte, dass sich die BesucherInnen alle mit Namen ansprechen können. Sofort rennen unsere drei Grosskinder los zum Spielplatz. Kurz vor 10 Uhr suchen wir uns einen Platz in der Kirche, schon fängt der Gottesdienst an.

Im Worship singen wir bekannte moderne Lieder, aber auch ältere Hymmnen.

How great Thou art…

Anschliessend sind die Kids dran. Alle rennen sie nach vorne, ein Elternteil hinten nach. Jetzt gibts eine biblische Geschichte mit Illustration für die Kiddies. Heute sollte ein Kamel, gespielt von drei Kindern, durch ein Nadelöhr schlüpfen. Ich nehme es gleich vorne weg: Der Versuch scheiterte gewaltig, und das Kamel blies etwas stolpernd zum Rückzug. Danach stürmten die Kinder aus der Kirche in ihre eigenen Räume.

Eines fällt uns auf: wir besuchen eine Anglikanische Kirche. Da gehören längere Schriftlesungen (manchmal fast anderthalb Kapitel) dazu. Oder auch liturgische, gemeinsame Lesungen haben ihren Raum. Wir alle freuen uns über die Art und Weise, wie hier Jesus Christus geliebt und sein Reich gelebt wird. Während des Gottesdienstes lernen wir Menschen vor, neben und hinter uns kennen. Das Namensschildli hilft! In der Zeit des Austauschens ist das Mikrofon offen. Wer möchte, kann eine Ermutigung, ein Zeugnis oder Gebetserhörung weitergeben. Dies wird jeweils von ein paar Leuten gerne genutzt. – Das klingt vertraut, Erinnerungen an unsere CGV-Zeit kommen auf!

Aktuell ist das Thema ‚The Kingdom of Heaven‘ dran. Pastor Paul predigt eindrücklich über Matth. 19 und 20. Es geht um den reichen Jüngling und die Arbeiter im Weinberg. Die biblische Lehre, die Unterweisung der Gemeinde auf praktische, konkrete Weise ist Pastor Paul enorm wichtig. – Wo komme ich selber hier vor? Welche Einsichten bekomme ich hier? Wo bin ich vom Evangelium herausgefordert? – Erwachsene und Kinder beschäftigen sich mit dem gleichen Thema.

In dieser Kirche treffen sich um 10 Uhr etwa 150 Leute. Es soll unbedingt familiär bleiben. Das erleben wir als Neulinge auch so. Hier und da werden wir angesprochen und lernen auf diese Weise mehr und mehr Leute kennen. Es freut uns, dass auch Leute erneut auf uns zukommen, denen wir eine Woche zuvor erstmals begegnet sind. Bereits wurde es möglich, ein anderes Paar zum Lunch zu treffen, aus ihrem Leben mit Jesus zu erfahren und zu erleben, wie schnell wir uns verstanden. Kostbare Geschenke unseres himmlischen Vaters.

In der Kirche in Kirribilli finden jeden Sonntag 4 Gottesdienste statt: Morgens früh um 8 Uhr ist der Anglikanisch-liturgische Gottesdienst. Um 10 Uhr der Familiengottesdienst, den wir besuchen. Ein weiterer um 17 Uhr und um 19 Uhr der Gottesdienst für die jüngere Generation.

An zwei weiteren Standorten werden je drei Gottesdienste an einem Sonntag angeboten. Das heisst, es finden pro Sonntag 10 Gottesdienste für je etwa 150-200 BesucherInnen statt. Das ist ein enormes Engagement.

Wir haben selber erlebt, dass es Pastor Paul wichtig ist, Erstbesucher gleich selber kennen zu lernen und an ihrem Ergehen teil zu haben. Kürzlich besuchten Martha und ich den monatlich stattfindenden ‚Belonging‘ Abend. Uns wurde die Vision der Kirche erklärt, aber auch vorgelebt; denn wir waren eingeladen zum feinen Butterchicken bei der Familie des Pastors mit 18 Teilnehmenden.

Pastor Paul Dale nach der Church

Wir sind sehr dankbar, hier in Sydney eine Kirche gefunden zu haben und freuen uns über diese Gemeinschaft.