Bangkok – die wundersamen Erlebnisse der Vögelis

Wir planen meistens gut. Und wir bemessen die Zeit grosszügig, schliesslich sind wir nicht mehr die Jüngsten.
So auch unseren Weiterflug von Bangkok nach Siem Riep. Und weil wir uns nach 3 Tagen in Bangkok schon recht gut auskennen, nehmen wir zum internationalen Flughafen natürlich den Zug. Das ist sehr günstig.
Unser Flugzeug der Asia Air sollte um 13.30 abfliegen. Um 11.30 sind wir am Flughafen. Seltsam, auf keiner Tafel finden wir unseren Flug. Am Informationsschalter werden wir schliesslich aufgekärt, dass alle Asia Air Flüge an einem andern Flughafen starten. Am andern Ende der Stadt. Bei guten Verkehrsbedingungen eine Stunde per Taxi. Jetzt herrscht leider heavy traffic. Sorry! But try… hurry up…
Wir schicken ein Stossgebet zum Himmel und drängen uns durch die Menschenmenge Richtung Taxis. Dem ersten Taxifahrer, den wir erwischen, erklären wir kurz unsere Situation. Los gehts. Wir kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus, wie geschickt, schnell und dennoch sicher dieser junge Fahrer sein Fahrzeug durch den Verkehr manöveriert. Wir schauen einander an. Ist das vielleicht ein Engel? fragen wir uns mit einem Augenzwinkern. Nach 55 Minuten sind wir am (richtigen) Flughafen. Und jetzt finden wir unseren Flug auf der Anzeigetafel. Die Abflugzeit wurde um 2 Stunden später verschoben…
Während ich diesen Bericht schreibe, macht Ernst ein Nickerchen neben mir. Wir warten aufs Boarding… und erholen uns von den wundersamen Abenteuern.

Und Bangkok? Hmmmm was soll man dazu sagen? Ein spannendes Gemisch der verschiedensten asiatischen Völker und Kulturen. Siam, Indien, China und andere. Ein Fluss, auf dem der rege Verkehr der vielen Boote einen beträchtlichen Wellengang bewirkt. Wunderschöne Tempel und Schlossanlagen, in welchen die Touristenströme, wie überall in der Welt, zu überhöhten Preisen wie Kuhherden durchgeschleust werden. Und dann natürlich das traurige Kapitel der vielen Männer aus der westlichen Welt, die sich an jungen Thaigirls vergnügen. Echt zum K…!
Doch wie überall, begegnen uns auch hier reizende Menschen. Unser Zimmermädchen, welches uns jedes Mal ein Lächeln schenkt, als würden wir uns schon lange kennen. Oder der alte Mann in Chinatown, der nach vielen Jahren aus den USA wieder in seine Heimatstadt Bangkok zurück gekehrt ist. Oder eben unser Engel, der Taxifahrer.

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