19.9: Airlie Beach

Am 28. März 2017 verwüstete der Zyklon Debbie weite Teile der Ostküste Australiens. Besonders betroffen war die Gegend um das Touristen Paradies Airlie Beach mit den Whitsunday Island. Wir sind tief beeindruckt von den überall sichtbaren, enormen Schäden, welche dieser Sturm angerichtet hat. Das Gute dabei ist: was gut gebaut war, hat der massiven Naturgewalt stand gehalten. Und dass man aus der Erfahrung lernen kann, wie man besser und stabiler baut, ist für die ganz Lernfähigen ein weiterer Vorteil. Neue Ideen, neue Konzepte und neue Gewächse können gedeihen. Da lässt sich einiges auf unser Leben übertragen. Stürme sind nicht zu vermeiden. Ja manchmal verursachen wir sie sogar selber. Und unsere spontanen Reaktionen mitten im Sturm fallen oft, sagen wir mal, suboptimal aus. Wir werden schuldig an andern und müssen gelegentlich auch einiges einstecken. Ist der Orkan vorüber, stellen wir erstaunt fest, dass wir selber und die, die uns lieb sind, alle noch leben. Ja, das Fundament in unserem Gott hat gehalten. Und ja, zu lernen gibt es da einiges. Wir bleiben dran, damit Neues wachen kann 😊

Magnetic Island

15.-16.9.: Mit der Fähre erreichen wir nach kurzer Überfahrt die sonnige Insel Magnetic Island. Wir holen unser Cabrio ab und fahren los an die erste Bucht. Herrlicher Sandstrand. Fast keine Leute. Einfach purer Genuss. Das Island Leisure Resort lädt zum Geniessen ein. Ein toller Pool mit BBQ. Was willst du mehr. Am zweiten Tag suchen wir eine andere Bucht und geniessen das herrliche Baden am Strand. 

Atherton Tableland

12.9.: Heute wollen wir uns in der Umgebung umsehen. Das 1911 gebaute Hotel Malanda ist einfach süss. Die Zeit scheint hier still zu stehen. Fotos aus den vergangenen Zeiten sind mega interessant. Am Lake Eacham gehen wir zuFuss um den Krater. Sehr eindrücklich ist dieser Regenwald. Auch den Lake Barrone besuchen wir und geniessen einen feinen Zmittag. Etwas zum Schmunzeln: Es ist absolut egal, wann du morgens aufstehst, den Zmorge kannst du den ganzen Tag bestellen 😂.

Eben besuchten wir noch einen Weiher, in dem man den ganzen Tag den Platybus (Schnabeltier) beobachten kann. Wir genossen eine Privatführung, die sehr interessant war. Schon ist es wieder Abend. Um 18.30 ist es bereits dunkel.


Jucy Campervan

11.9.: Ein neuer Abschnitt unserer Reise hat begonnen. Am Sonntagmorgen fahren wir in Cairns zu Jucy und holen unsere Campervan. Jetzt beginnt unsere 3-wöchiger Trip nach Brisbane. Wir checken den Inhalt des Wagens und gehen gleich einkaufen. Wir müssen nun an vieles denken, was wir auf unserer Reise brauchen. Ein Stock Lebensmittel, Waschmittel und Küchenutensilien, die Martha unbedingt dabei haben will. Dann geht es los. Zuerst fahren wir aufs Atherton Tableland westlich von Cairns. Wir suchen den Campingplatz von Malanda Falls und versuchen unseren Van so einzurichten, dass wir unser Bett bereit haben, aber auch alle Koffer, Esswaren etc in den Wagen bringen. Not so easy. Aber cool, die erste Nacht verläuft super.

Girringun National Park

6.-8.9.: Am Mittwoch fuhren wir schwer beladen von Cairns Richtung Süden. Bei Kennedy zweigten wir ab nach Westen in die Berge. Der Toyota fährt mühelos im 4WD-Modus die Steigungen hoch zum ca. 60 km entfernten Camp am Bach. Wir suchen uns das einsamste und schönste Camp am Bach und springen gleich mal ins kalte Wasser. Zelt aufstellen. Holz suchen. Känguruhs und Possums beobachten. Essen kochen und den Abend geniessen.

Die Nacht wird gegen den Morgen hin enorm kalt. Ein Schlafsack reicht nicht. Und so warten wir bis der Morgen anbricht. Wir lassen es uns nicht nehmen, ein kühles Bad im Bach zu geniessen. Einfach herrlich! Dann machen wir uns nach dem Zmorge auf den Weg zu den Blencoe Falls. Oh wie sind wir reich gesegnet mit all diesen Momenten.

4 grosse Känguruhs rennen vor uns über den Weg und immer gibt es neues zu entdecken. Einfach genial.

Unseren kurzen Video findest du hier: https://photos.app.goo.gl/Q5Py5ZgFCpxfw2bJ3

Am Freitag heisst es aufräumen, zusammenpacken und wieder zurückfahren. Wir besuchen noch kurz den wunderschönen Strand von Ettibay. Dort soll ab und zu der Helmcassowary zu beobachten sein. Wir glaubten es kaum. Kurz vor dem Ziel steht ein wunderschönes Exemplar vor unserem Auto auf der Strasse. Er kommt im Strassengraben auf uns zu und lässt sich gerne fotografieren.

Dann ab nach Cairns zu einem wunderbaren Abendessen bei La Fettucina, (sehr zu empfehlen!😋)