Vor ein paar Tagen sind wir angekommen. Herrliches Spätsommerwetter, welch ein Genuss!
Für unsere australischen Grosskinder sind es die letzten Schultage vor Ostern. Da wird in der Schule und Kita kräftig gefeiert. Natürlich, in Australien versteht man es, aus allem eine Party zu machen. Die Kinder sind begeistert, malen Ostereier und basteln Osterdeko, was das Zeug hält. Ruby ist eine wahre Künstlerin und lässt ihrer Kreativität freien Lauf.
Wir geniessen das Privileg, mit Ruby und ihrer Klasse die Party am Parsley Bay zu feiern. Die Begeisterung der Kinder ist ansteckend! Der Osterhase kommt vorbei. Die Kinder nehmen uns hinein ins Abenteuer des Eiersuchens, wir jubeln mit ihnen über jedes gefundene Stück.



Dann kommt Karfreitag. Ein Tag des dankbaren Innehaltens, des Staunens über Gottes liebende Barmherzigkeit, die alle menschlichen Grenzen übersteigt. Über Internet lassen wir uns
hineinnehmen ist Passionsgeschehen, welches unser Joel mit Team vom ICF Zürich eindrücklich vermitteln.
Als Ehepaar beschäftigen wir uns zur Zeit mit den Prophetien aus dem Buch Jesaja. «Das Joch, das auf ihnen lastet, und den Stab auf ihrer Schulter, den Stock dessen, der sie treibt, hast du zerschmettert….», lesen wir in Kapitel 9, welches auf den kommenden Friedefürst Jesus hinweist. Das Joch des Treibers hat Jesus durch Seinen Tod zerschmettert. Wir werden uns einmal mehr bewusst, welches Geschenk es ist, aus der Realität von Golgatha ganz konkret leben zu können, befreit von der Last des eigenen zu kurz Seins, befreit von Belastungen aus der Vergangenheit, aus dem Hamsterrad, genügen zu müssen. Kindlich zu glauben in jeder Lebenslage, das ist gleichsam unser Vorrecht und Herausforderung. Wir schauen zurück auf unser Leben und freuen uns daran, wieviel Jesus für uns gut gemacht hat.
Am Ostersamstag geht’s ab an den Strand. Ein Prachtstag, den Grosse und Kleine gleichermassen geniessen. Die spätsommerlichen Temperaturen erlauben ein ausgiebiges Sonnenbad. Das Meer ist noch angenehm warm. Die Kinder spielen stundenlang im Sand.
Die Hin- und Rückreise im Auto gibt uns Gelegenheit, mit den Kids zusammen nachzudenken über das Wunder von Jesu Tod und Auferstehung. Ruby will es wissen! «Osterhase ist lustig, aber nur ein Spiel, nicht wirklich wahr,» erklärt ihr die Mami. Ruby schaut sich gute Videos zum Thema an. Und schon
bald gibt sie klare, überzeugte Statements ab. «Wenn der auferstandene Jesus ein Geist gewesen wäre, hätte er nicht mit den Jüngern ein Picknick gegessen. Geister können nicht essen…»





Ostermorgen. Unter Jubeln geht’s ab in den Garten zum Eiersuchen. Jeder Fund wird mit Freudengeheul begleitet. Uuups, da gibt’s ein paar leere Schokoladenverpackungen. Wer hat denn da über Nacht mitgegessen? Das waren wohl die Possums!
In der Bridge Church feiern wir – gemeinsam mit Millionen von Christen rund um den Erdball – den auferstandenen Retter und König Jesus. Und mehr denn je sind unsere Herzen erfüllt von der Sehnsucht, dass in dieser dunklen Zeit das Licht der Herrlichkeit Gottes in viele Menschenleben hinein scheinen kann.

