Sylvester in Sydney

Die grosse Party rund um und auf dem Hafen ist phänomenal!! Keine Chance, kurzfristig ein Ticket zu ergattern, um in dem riesigen Gedränge einen Platz zu ergattern. Also Plan B: Wir geniessen den Nachmittag zuhause am Pool, bereiten uns ein leckeres Abendessen zu und gehen dann ca. 10 Min zu Fuss an einen Platz, wo wir mit Ruby das kleinere 9-Uhr-Feuerwerk geniessen können.

Das grosse Feuerwerk schauen wir uns am 1 . Januar auf Youtube an.

Familienausflug nach Watsons Bay

Urs und Heidi haben zum Familien-Altjahrsausflug einen Tisch bei Doyles in Watsons Bay reserviert. Im Dezember musst du für einen Tisch draussen am Beach mindestens drei Monate zuvor reservieren. Es gibt sogar Leute, die ihren Tisch bereits im Januar für Dezember reservieren. Das ist in den meisten guten Speiserestaurants so. Sie sind ganzjährig gut besucht, und es ist immer recht schwierig, einen guten Tisch zu bekommen. Aber bei Doyles ist es eben auch besonders schön. Es liegt direkt am Strand. Und das feine Essen ist frisch zubereitet, das meiste aus dem Meer. So wird dies für uns ein unvergesslicher Abend!

Ausflug in den Tierpark

Südlich von Sydney gibt es eine coolen Tierpark, den wir uns gerne anschauen möchten. Also los gehts nach Süden, wo wir Krokodile, Koalas, Reptilien und natürlich die Känguruhs anschauen können. Sehr spezielle Momente sind für uns alle die Fütterungsmöglichkeiten bei den Wallabys.

Mein absoluter Favorit hier in Australien ist der Helmet Cassowary.

Genusstage im Garten

Seit Weihnachten geniessen wir die warmen Sommertage immer wieder am und um den Pool. Ruby kann jetzt schon eine Breite alleine ohne Flügeli schwimmen und sie wird immer mutiger. Es ist schon sehr schön, dass Urs jetzt keine Verpflichtungen im Beruf hat, und wir miteinander soviele gute Stunden mit ihm und Heidi und den Kindern geniessen können.

Palm Beach.

Wir unternehmen einen Ausflug nach Palm Beach. Das klingt ja ganz einfach, ist aber ein rechtes Unternehmen. Wir fahren an den äussersten Norden von Sydney. Wou ist das schön! Grüne saftige Wiesen, coole Häuser und wunderbare Beaches. Und das Meer, welches zum Baden und Plantschen einladädt. Die Hinfahrt dauert fast zwei Stunden. Es hat enorm viel Verkehr und immer wieder Hinweise, dass die Parkplätze beschränkt seien. Aber es hat sich gelohnt. Die Kiddies sind happy im Sand, und Ruby getraut sich sogar etwas ins wilde Meer hinein.

Grosseltern

Noch nie in unserem Leben hatten wir so viel Zeit und Freiraum, uns so entspannt mit den Kindern zu beschäftigen. Als Grosseltern, besonders seit unserer Pensionierung, hat sich uns ein neuer Raum aufgetan, den wir täglich mehr entdecken. Jedes unserer Grosskinder ist ein riesiges Geschenk, designed vom Schöpfer höchstpersönlich. Jedes anders in Persönlichkeit, Charakter und Stand seiner Entwicklung. Und jedes letztlich dazu bestimmt, diesen liebenden Gott selber zu erleben und aufzuwachsen im Bewusstsein, gewollt, geliebt und geborgen zu sein. So geniessen wir die Kleinen, spielen mit ihnen, trösten, wenns Tränen gibt. Wenn’s uns zu bunt wird, ziehen wir den Granny-Bonus ein und ziehen uns eine Weile zurück. Für jedes unserer sechs Enkel haben wir ein kleines Tagebuch angelegt. Die einen Grosskinder sehen wir täglich, andere zur Zeit gar nicht. Aber für alle gibt’s immer wieder Einträge ins Büechli. Wir halten Beobachtungen darin fest, kleine und grosse Fortschritte und Ereignisse. Oder einfach gute Gedanken, die uns über sie durch den Kopf gehen.

Was wir so alles erleben…

Rettung des Lorykeets

Leider fliegt ein Rainbow Lorykeet (Papageienart) ins Glasgeländer unseres Pools und bleibt wie tot am Abend liegen. Am anderen Morgen stellen wir fest, dass er noch lebt. Jedoch kann er nicht mehr fliegen. Ein wenig haben wir den kleinen Patienten bereits ins Herz geschlossen. Wie könnten wir ihn retten? Die Wildlife Organisation berät uns am Telefon und wir bringen den Lory zum nächsten Tierarzt. – Leider haben wir nicht herausgefunden, ob er überlebt hat.

Ausflug in die Blue Mountains

Hurra, wir haben es geschafft, Mitglieder von GoGet Carshare hier in NSW zu werden. Direkt vor unserer Haustür steht ein Fahrzeug, das wir praktisch jederzeit buchen können. Als Senioren bezahlen wir keinen Monatsbeitrag, und der Stunden- oder Tagesbeitrag ist super. Somit legen wir los und planen den ersten Tagesausflug in die Blue Mountains zu den Three Sisters. Wir geniessen diesen Tag fern von der Grossstadt und die Schönheit der Blue Mountains . Wir beschliessen diesen Tag mit einem Sunset Apéro beim Watsons Bay

Weihnachten

Wir machen uns am Abend auf, das Vorweihnachtsprogramm im Botanischen Garten zu besuchen. Mit dem Auto gehts nach Rose Bay und dann mit der Fähre zum Operahaus. Von hier ist es nicht weit zum Botanischen Garten, wo wir uns rasch Sitzplätze ergattern und Essen und Shows geniessen. Die Kids tanzen zu „Tschingel Bells“ etc und wir freuen uns über den gelungenen Abend. Müde und satt fahren wir wieder zurück nach Rose Bay.

Am Heiligabend entschliessen wir uns, kurzfristig zum Abendgottesdienst in die Hillsong Church zu fahren und dort den Worship und die Weihnachtsbotschaft zu erleben. Es hat sich so gelohnt, diesen Abstecher mit etwa einer Stunde Fahrt, auf uns zu nehmen. Die Message war sehr fokkussiert auf unser momentanes Ergehen: „Jesus ist gekommen, um uns Menschen [mir] Frieden zu bringen.“ – Als er kam, herrschte kein Frieden in der Gesellschaft. So auch heute: Wir sind herausgefordert von vielen schreckhaften Ereignissen. Und wenn ich an die ukrainische Bevölkerung denke, stockt mir der Atem. Sie erleben so viel Not und Gewalt. Und dennoch gibt es unzählige Berichte von Menschen, welche gerade in diesen Umständen den Frieden von Jesus erleben.

Am Weihnachtstag haben sich ehemalige Düsseldorfer Freunde, Alina und David, bei uns angemeldet. Alinas Mann muss leider krankheitshalber zuhause bleibe. Wir freuen uns auf dieses Zusammensein, wo wir gemeinsam die Geburt von Jesus Christus feiern können. Heidi hat einen wunderbaren Drink gemixt, Martha fein gewürztes Gemüse zubereitet, Urs hat unser Fleisch gegrillt und Alina brachte ein sehr feines Pavlovadessert mit. Wou war das lecker! Und die Stimmung inspirierend, heiter und liebevoll. Was gibt es besseres, als Weihnachten mit Familie und Freunden zu verbringen, obwohl wir die restlichen Familienmitglieder heute besonders vermissen. Deshalb genossen wir den Videocall mit Joël, Sina und Levia und das WhatsApp von Silja umso mehr.

Australien – ein neues Abenteuer erwartet uns.

Es ist Sonntag, 6. November. Eben haben Martha und ich unser ganzes Schlafliedlirepertoire für Elliott gesungen. Er schläft nämlich bei uns in unserer 2 1/2 Zimmerwohnung, die wir hier in Sydney bewohnen. Auf dem 23. Stock an der Sussex Street wohnen Heidi und Urs mit ihren Kindern in einer 3 1/2 Zimmerwohnung, und wir nebenan. In einem Monat werden sie aus dieser provisorischen Bleibe in ihr definitives Zuhause einziehen können. Doch jetzt alles der Reihe nach:

Elliott schläft und wir bestaunen die Skyline mit dem Vollmond

Die Reise.

Am letzten Dienstag flogen wir zu siebt von Zürich über Doha nach Sydney. Es war ein Wunder, dass wir kurzfristig zwei so gute Flüge erhielten. Die Kinder und Erwachsenen haben diese 24 stündigen Strapazen super überstanden und wir alle waren froh, als der Chauffeur uns und unsere 18 Koffer mit 300 kg Gepäck gut in unser Appartmenthaus im Zentrum der Stadt ausgeladen hatte.

Sydney

Wie Traumhaft schön hat uns hier der Frühling erwartet. Wir können gut rausgehen. Über die Strasse und schon sind wir am Darling Harbour mit seinen vielfältigen Angeboten. Das Aquarium steht vor unserer Haustüre. Drei tolle Spielplätze für die Kids haben wir schon entdeckt. Wir verbringen viel Zeit miteinander und alle geniessen es sehr, dass Urs diese und nächste Woche noch Ferien hat.

Darling Harbour

Der erste „Arbeitstag“ von Urs am Manly Beach

Am Samstag fand der erste „Bondi to Manly Marathon“ über 80 km statt. 1500 Teilnehmende aus aller Welt! Urs hatte die Ehre, als neuer Janssen Geschäftsführer die Medaillen den Siegenden umzuhängen. Wir liessen es uns nicht nehmen, mit der Fähre nach Manly hinauszufahren und genossen den warmen, aber zügigen Tag am Beach.

Der Einsatz als Grosseltern

Gemeinsam bemühen wir uns, die junge Familie in ihrem Einleben am neuen Ort so gut wie möglich zu unterstützen. Gerne bereiten wir ein Abendessen zu oder wir gehen mit zwei Kindern zu einem Spielplatz oder zum Shoppen in die nahen Einkaufszentren. – Oder: Martha macht „Homeschooling“ mit den Kids. 👍

Marthas Homeschool

Mykonos 2022: 29. Juli bis 4. August

Ab nach Mykonos, die wunderbare Insel der Zykladen. Berühmt für Sonenbaden, Sonnenuntergänge und Sonnewinde… Wir geniessen den nonstopp Flug mit der Familie von Urs und Heidi. Und bald kommen auch noch Sina, Joël und Levia nach. Wir geniessen drei Zimmer mit gemeinsamem Garten und richtiger Familyzeit.

Natürlich lassen wir uns auch in das Partymekka Chora [Mykonos City] chauffieren und geniessen sonnige Abende.

Die Mühlen von Mykonos

Leider nähert sich halt auch die Zeit des Abschieds und bald besteigen wir dann wieder das Edelweissflugzeug nach Zürich. DANKE für diese tollen Glücksmomente zu Zehnt!

Paris: Mit Globi unterwegs. 21. bis 24. April 2022

Endlich geht unser Parisabenteuer los. Wir besteigen am Donnerstagmorgen den Zug von Schwerzenbach über Stettbach, Zürich und Basel nach PARIS. Heidi und Urs, Ruby, Elliott und Judah sind voll motiviert, diese Reise, die Ruby und ich vom Globibuch her vorbereitet haben, zu unternehmen. Los gehts also, wie bei Globi – bloss wir nehmen vom 20. Stock im JB-Tower nicht das Treppengeländer für eine Rutschpartie, sondern ganz dem 21. Jahrhundert angepasst, den Lift.

Eine Reise zu siebt im TGV in den engen Sitzen und zwei Waggons auseinander ist eine rechte Herausforderung für uns. Immer wieder versuchen wir uns gegenseitig zu besuchen und die Kids zu beschäftigen und zu geniessen.

In Paris angekommen, fahren wir vom Gare de Lyon direkt zu unserer B&B-Wohnung im 10. Arrondissement. Danach geht es schon los mit Entdeckungen – wir sind ja schliesslich in Paris. – Also los zur Sacré Coeur. Sind ja bloss 20 Minuten, meint Urs. – Aber da sind wir schon etwas länger zu Fuss und mit zwei Kinderwagen unterwegs. Aber jedes Mal ist die Sacré Coeur Kirche eine wunderbare, erhabene Sache. Und die Rösslirity natürlich auch. Immer wieder suchen wir Spielplätze und andere Möglichkeiten für die Kinder auf und geniessen es, wenn sie happy sind.

Natürlich müssen wir starken Männer die Kinderwagen zur Sacré Coeur hochschleppen und würgen. (Schade gibts davon kein Föteli).

Abends sind wir alle ordentlich müde und freuen uns über die Erholung in der Nacht – Ehm, natürlich nicht alle: Heidi und Urs stürzen sich gleich voll ins Nachtleben von Paris. – Ob sie wohl ins Moulin Rouge oder die Folies Bergère gegangen sind, welche in unserer Nähe sind? On ne sait rien!

Am Freitag geht’s ab ins Zentrum: Wir schlendern in den Gassen und lassen uns vom Pariser Stadtleben umschwärmen. Nach dem Mittag besteigen wir beim Pont Neuf (welches die älteste Brücke von Paris ist) die Vedette und machen von dort die Rundfahrt auf der Seine bis zum Champ de Mars (Eifelturm) und dann wieder die Seine hoch, um die Notre Dame und wieder zurück zum Pont Neuf.

Abends gehen Martha und ich ins Restaurant „La Quaincaillerie“ – Oh, es hat so viele Bistros mit soviel Embiance und Gemütlichkeit. Zu zweit ausgehen in Paris ist einfach wunderbar. Geniessen, bavarder, lachen und die gemeinsamen Stunden erleben. C’est magique!

Nach einer guten Nacht gibt es am Samstagmorgen wiederum Gipfeli, Baquette, Fromage, Confi und alles, was dazu gehört. Wir freuen uns mit den Kindern so stresslos zu geniessen. Und bald geht es wieder los: Heidi und Urs ziehen mit Ruby und Judah zu den Boutiquen in unserer Nachbarschaft. Martha und ich mit Elliott gehen in eine andere Richtung und landen dann über Mittag in einem Bistrot an einer Strassenecke und geniessen die aufgetischten Delikatessen.

Nun aber los: Wir fahren zum Eifelturm. Um 16 Uhr müssen wir dort sein und auf den Sommet fahren. Wenn es heisst „Los geht’s“, dann bedeutet das schon etlichen Aufwand und Kraftanstrengungen bei den Metrostationen. Treppauf – Treppab mit zwei Kinderwagen und drei Kleinkindern ist ganz schön anstrengend. Aber, wir haben es immer geschafft auf die Züge und an unserem Ziel anzukommen. Wie einzigartig ist der Eifelturm. Wer hätte das gedacht, dass ein Bauwerk, welches mehr als 120 Jahre alt ist, auch heute noch so viele Besucher hat und so gut in stand gehalten werden kann. – Natürlich, die Bauleute sind immer dran und putzen Rost weg und ersetzen die kaputten Nieten. – Aber das ist ja bei den Gothischen Kathedralen auch so.

Wettermässig haben wir es einfach toll in Paris erlebt. Fast immer Sonnenschein und angenehm warm. Einzig auf dem zweiten Stockwerk auf dem Eifelturm erlebten wir einen kurzen Regenschauer, der uns richtig nass gemacht hat. – C’est la vie!

Am Sonntag gehts nach dem Petit Déjeuner dann wieder auf den Gare de Lyon und mit dem TGV Lyria, voller guter Erinnerungen, wieder zurück nach Basel und nach Hause. – Au revoir Paris, je t’aime!

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