…und bald schon wird wieder der Alltag kommen

Ich weiss nicht, wie es dir geht, aber ich empfinde jeweils gegen Ende der Ferien etwas Melancholie. Wir sind noch voll in den verschiedenen Bergaktivitäten, aber irgendwie rückt der Abschied hier im schönen Wallis eben doch näher.

Nach kurzen Regenfällen und dem nochmaligen Sonnenschein, zeigt sich ein wundervoller Regenbogen unter uns. Das haben wir so noch selten gesehen und es ist wunderschön. Immer wird uns der Regenbogen an den Bund unseres Gottes erinnern und darauf hinweisen, dass Saat und Ernte nicht aufhören sollen, dass seine Schöpfung auf das eigentliche Ereignis hinzustrebt: Die Wiederkehr seines Sohnes Jesus Christus bei uns auf Erden.

In La Tzoumaz wurde uns am ersten Ferientag eine VIP-Karte ausgehändigt. Gespannt waren wir darauf, welche Aktivitäten in diesem Pass enthalten sind. Etwas, was wir immer super finden ist die freie Fahrt auf allen Bahnen dieser Region. Wir fahren also los von La Tzoumaz nach Verbier und dann hoch Richtung Mont Fort. Unterwegs geniessen wir eine erholsame Wanderung von Les Ruinettes nach La Chaux auf gut 2200 m.ü.Meer. Dann fahren Martha und ich mit Ruby noch ganz nach oben auf den Mont Fort (3328m). Wir bleiben nur kurz hier oben, doch die Gebirgsszenerie ist eindrücklich. Bergspitzen wechseln sich ab mit blauen Bergseen und Schneefeldern. Ein wunderschöner Ausblick in alle Richtungen.

Heute Sonntag kamen wir miteinander ins Gespräch über der Frage: Wie verbringen wir diesen Sonntag. Unser Beschluss hiess: wir verbringen den ganzen Tag als ‚Tag des Herrn“. Wenn jemand einen Gedanken hat, den sie oder er einbringen möchte, kann sie das jederzeit tun.

  • Wasser: wir spazieren entlang einer Suone und der Gedanke heisst: Wasser sprudelt wie der Heilige Geist. Wo möchtest du, dass der Geist Gottes mehr in einem Bereich fliessen kann. Als Ehepaare sprachen wir darüber und beteten miteinander.
  • Psalm 19: Martha liest uns den Psalm vor und wir hören aktiv diesen Worten zu.
  • Ein Steinmal: Jedes nimmt einen Gedenkstein, der die Dankbarkeit über etwas in seinem Leben heute ausdrückt (Siehe Josua 4). Am Abend nach unserem feinen Abendessen teilen wir miteinander aus über das, wofür wir Gott gerade jetzt danken wollen. Die Steine legen wir hinter unserem Haus aufeinander und beten Gott den Herrn an.
Nein, das ist nicht das Matterhorn, sondern der Dent d’Hérens

Grosskinderzeit…

Ruby, voll im Element

Es ist ein einzigartiges Vergnügen, Grosskinder aufwachsen zu erleben. Am Eindrücklichsten erleben wir das gerade hier in den Ferien mit Ruby. Heute sucht sie sich Pfützen aus, um sich darin auszutoben. Voller Vergnügen stampft sie darin herum und freut sich über jeden Spritzer. Aber dann bemerkt sie schockiert, dass Schuhe, Socken und Hosen nicht nur nass, sondern dreckig geworden sind. Nein, so steigt eine Lady ganz sicher nicht in die Gondelbahn. Zuerst muss alles gründlich gereinigt werden. Martha hilft ihr mit Mineralwasser und Hygienetüchlein alles wieder sauber zu machen. Jetzt ist die Welt wieder in Ordnung. Alles tiptop und los gehts mit dem nächsten Gondeli wieder runter ins Tal.

Weiter gehts zu einem schönen Picknick- uns Spielplatz. Ruby will alles ausprobieren. Das Bächli mit dem kalten Wasser oder den schweren Holztöff. Nichts lässt Ruby aus. Und dann gibts als Desser einige glanzvolle Grimassen mit Elliotts Chäpli auf dem Kopf.

Auf nach Zermatt…

Für heute planen wir wegen des wunderschönen Wetters unseren Ausflug nach Zermatt. Also los gehts am Morgen in zwei Autos mit sechs Erwachsenen und zwei Kiddys. Wir fahren durch Staus auf den kurvigen Strassen nach Täsch. Von dort mit der Bahn hoch nach Zermatt. Das Dorf Zermatt bedeutet für Martha und mich History. Die Erstbesteigung des dominierenden Matterhorns und seine sagenumwitterten Geheimnisse lesen wir dort vor der Kirche den Mitreisenden vor. Es war so spannend!

Während dem unsere Jungen mit der Gornergratbahn hochfahren, hüten Martha und ich Ruby und geniessen miteinander ein Eis. Dann entscheiden wir uns kurzfristig hochzufahren auf den „Sunnegga“, wo sich uns ein schöner Spielplatz mit eindrücklichem Blick auf Gletscher, das Matterhorn und weitere 4000er eröffnet.

Nach einem einzigartigen „Miracoli“ Znacht geniessen wir unseren eigenen Pool. 😁🥳🤡 Dazu der Blick auf den Kometen „Neowise“. 🌠

Jaccuzi… every Night 🤣
Komet Neowise. Bild: Heinz Janzen

Drei Generationen treffen sich in La Tzoumaz…

La Tzoumaz / Wallis

Sommerferien mit zwei unserer Kinder mit Schwiegertöchter und Kinder. Ein super tolles Familiencamp fängt an. Gemeinsam fahren wir mit Urs und Heidi und den Enkelkindern in zwei Autos ins Wallis. Leider war dieser Samstagnachmittag der wohl meist befahrene Tag dieses Jahres. Es ist schliesslich Ende Corona und alle wollen diese Sommerferien nun gemäss Ueli Maurer’s Empfehlungen in der Schweiz verbringen. In Rothrist sagt unser Navi: „Autobahn verlassen und auf der alten A1 durch die Dörfer bis nach Kirchberg fahren!“ – Ich meine, wenn der Ueli diese Schweizerferien Coronabedingt schon verordnet, dann könnte er ja an diesem Samstag etwas tun, dass wir auch gut dort ankommen. Ein riesiges Puff auf den Autobahnen. Kolonnenverkehr bis nach Bern, dann geht es schnell und wir sind im Wallis. Gefühlte hundert Kurven müssen wir jetzt hoch in dieses sonnige Dorf am Südhang. Wunderschön gelegen können wir in das gemütliche 5☆ Chalet einziehen und die Beine hochlagern.

Weil das Wetter am Sonntag so prächtig ist, starten wir gleich die erste Tour mit dem Bähnli auf den nächsten Berg und geniessen dies enorm. Hoch über Verbier mit Blich auf 4Tausender geniessen wir diese prächtige Aussicht.

Die fitteren unter uns 😉 machen sich auf um den Pierre Avoi zu erklingen. Leider müssen wir dieses Unternehmen dann abkürzen, weil es heute wirklich zu viele „Bergsteiger“ zu diesem Ziel hat. Aber trotzdem machten wir ein lässiges Türli und alle bekamen genug Sonne ab.