Fraser Island – die grösste Sandinsel der Welt.

19.-23. 10.: Der Wetterbericht klingt nicht so super für unseren bevorstehenden Inseltrip. Trotzdem fahren wir los und werden auf dem Weg so richtig durchgewaschen. Doch bei unserer Ankunft an der Fähre scheint die Sonne und begleitet uns die kommenden Tage. Frazer Island bedeutet herrliche Natur und Adventure pur. Seeadler gleiten über uns. Meeresschildkröten können wir vom Indian Head aus beobachten und am Strand treffen wir auf zwei Dingos.
Das Campen geniessen wir aus vollen Zügen. Draussen im Nationalpark auf einem grossen Camp. Der Ranger besucht uns nachdem wir unsere Zelte und die Marquise aufgebaut haben. Er macht uns darauf aufmerksam, dass gerade hier bei Regenwetter ein grösserer See entstehen wird. 😨😨😨. Also nochmals packen und die Zelte und grosse Marquise im Dunkeln aufstellen.
Am nächsten Tag gehts los auf Entdeckungsreise. Es gibt so viele spannende Ziele: Indians Head, das Maheno Schiffswrack, die verschiedenen Seen im Inland wie z.B der Lake McKenzie, der Lake Wabby mit den Sanddünen, die Central Station, der Eli Creek mit seinem klaren Wasser oder der Mount Sandblow, welcher aus einer beeindruckenden Wüstenlandschaft besteht.
Eins ums andere fahren wir an und erleben diesen traumhaften Fleck unserer Erde.
Adventure pur fängt schon am 90 km langen Sandstrand an. 4×4 ist angesagt und wir rasen mit 80 Sachen über diese Piste, vorausgesetzt, die Gezeiten lassen dies zu. Immer wieder plumbsen wir über ein Bachbett, dass es nur so spritzt! Sandfahren ist nicht so einfach. Man muss auf Überraschungen gefasst und stets damit rechnen, dass Fischer, andere Autos oder Menschen am Strand sich der Gefahren nicht bewusst sind. Aber Hannes ist mir ein super Fahrlehrer, der alle Tricks und Kniffe aus dem FF kennt.
Zwei Nächte sind für unser Billigzelt eine grosse Herausforderung. Es giesst aus Kübeln während Stunden. Oh wie sind wir froh, dass am anderen Morgen wieder die Sonne scheint und alles bestens trocknen kann! Wir geniessen jeweils die Frühstückzeit mit Speck, Spiegeleiern und feinem Brot, das Susi selbst gebacken hat. Zwei grosse Guanas kommen jeweils pünktlich daher, um uns zu begrüssen.
Der Abschied von diesem Paradies fällt uns schwer. Wir richten uns nach dem Niedrigwasser und fahren 76 km zurück zur Fähre, die uns bei stürmischer See und Gewitter wieder sicher aufs Festland bringt.

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