Fischen – Erholung pur

Fischen in den Bächen im Berner Oberland ist eine einzigartige Erholung für mich. Die verschiedenen Bäche führen so unterschiedlich Wasser und gemäss meiner Erfahrung gibt es innerhalb einer halben Stunde Fahrzeit immer eine gute Möglichkeit zum Fischen. Es gibt drei Arten Wasser, die mir im Oberland begegnet sind:

  1. Quellwasser: klares durchsichtiges Gewässer. Einzigartig, frisch und ein purer Genuss.
  2. Schnee- und Gletscherwasser: milchiges, kaltes Wasser. In diesem Sommer wegen der Wärme in den beiden Lütschinen vorherschend.
  3. Unwetterwasser: brunes, dickes Wasser, welches einen bedrohlichen Eindruck macht. Hier mag ich nicht fischen. Gefährlich kann es werden, wenn es im Tal hinten blitzt und donnert und Gewittwr stattfinden. Es kann rasch anschwellen und sehr gefährlich werden. Nichts wie raus aus dem Bachbett.

Ein besonderes Erlebnis bot mir der Engstligenbach zwischen Frutigen und Adelboden. Ich war um ca. 6.00 Uhr am Bach und die Forellen waren gierig. Bei praktisch jedem Lauf oder Stein biss eine Forelle an. Doch keine einzige hatte das Mass von 24 cm. Alle und es waren mehr als 20 Stück waren zu klein. Das habe ich so noch nie erlebt. Aber schön, erholsam und einzigarig war es trotzdsm. Ich frwue mich aufs nächste Mal!

Schynige Platte – Berghaus Mändlenen – Grindelwald First

Wir liegen gemütlich in den Betten im Berghaus Mändlenen nach einer drei stündigen Wanderung angekommen sind. Doch besser alles der Reihe nach. Heute Dienstagmorgen regnete es in Strömen. Die ganze Nacht schon hat es wie aus Kübeln gegossen und das in diesem Sommer nach etwa zwei Monaten zum ersten Mal. So richtig viel Regen: wunderbar.

Am Mittag fuhren wir los nach Wilderswil und fuhren von dort auf die Schynige Platte. Diese Zahnradbahnfahrt ist immer wieder ein Erlebnis.

Danach gibts eine Suppe im neu renovierten Hotel, wo wir vor genau 30 Jahren mit Grossmami und Vati und unserer ganzen Familie über dem Schweinestall übernachteten.

Mit dieser Erinnerung gehts also heute los zur ersten Etappe unserer Bergwanderung. Ein idealer Tag. Wenig Leute. Nicht so heiss. Zeitweise sonnig und abundzu ein Gutsch Wasser vom Himmel.

Aber eben: wir sind gut angekommen, assen ein feines Raclette und tranken einen halben Weissen. Jetzt ab ins Bett und morgen gehts dann weiter. Guet Nacht. 😴

Am Morgen machen wir uns nach einem feinen Zmorge um 9 Uhr auf den Weg. Bevor wir losmarschieren lädt mich Robert als Gastfischer in sein Pachtseeli zum Fischen ein. Ab Mitte September hätte er Zeit und ich solle mich melden für einen Fischtag im Herbst. Bin gespannt, ob das klappen wird. 🦈

Heute ist 100% 🌄 Zuerst geht es Richtung Faulhorn, dann zum Bachalpsee. Am Anfang strahlendes Wetter, dann immer wieder bewölkt, neblig und frisch. Halb Japan, Indien und Saudi Arabien begegnen uns hier. Eine wahre Völkerwanderung. Und an der Station First geht die Unterhaltung erst so richtig los. Am Seil fliegen, Autöli rasen und am Schluss mit dem Trotti runter nach Grindelwald. Wir beide nehmen das Bähnli und geniessen die herrliche Aussicht auf das Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau. Dann auch das Wetterhorn, Schreckhorn und mein Lieblingsberg: das einzigartige Finsteraarhorn.

Niederried – ein Juwel am Brienzersee

Was für ein einzigartiger Blick von unserem Häuschen aufs Faulhorn und den blauen Brienzersee. Einzig das Rauschen der Blätter hören wir jetzt hier. Ein idyllischer Abend und traumhafte Weiten. Genuss pur.

Grimmialp – ein Paradies

Endlich sind sie da: Unsere Berner Oberland Tage. Wir freuen uns auf diese einzigartige Woche und haben so einiges geplant. Wir starten in der hintersten Ecke im Diemtigtal. Wir waren beide noch nie dort und steuern auf die Grimmialp zu. Interessant: in den Jahren 1907-09 war Dr. Albert Schweitzer während seinen Studienjahren in diesem Haus drei Mal in den Sommerferien. Weiter werden auch Besuche von Graf Leo Tolstoi 1909 vermeldet, weil ein lustiger Zeitgenosse sich unter seinem Namen im Gästebuch verewigte. Aber dies sind, wie Donald Trump vermelden würde, „Fakenews“ 🤣.

Die Szenerie hier ist einzigartig und wir geniessen den „Slowtourismus“ enorm.

Am anderen Morgen machen wir uns wieder auf den Weg und ziehen weiter nach Interlaken und dann weiter nach Niederried.

Syrakusa und die Altstadt ORTIGIA

Wir sitzen beim Abschluss unserer Reise im Olivia Natural Bistrot in Syrakusa bei einem wundervollen Aperitiv. Wir blicken zurück auf all die Erlebnisse in diesem einzigartigen Teil Italiens.

In unserer Bibel entdecken wir, dass Paulus auf seiner Reise nach Rom hier in Syrakusa drei Tage verbrachte. Apostelgeschichte 28,12. Wir sind mega gespannt, ob wir hier irgendwo auf seine Spuren stossen werden. Tatsächlich: in der Krypta der Chiesa San Giovanni sehen wir Steinplatten von denen berichtet wird, dass Paulus darauf gestanden sei, bei seinem dreitägigen Besuch hier in Syrakusa. Übrigens unter dieser Kirche hat es Katakomben mit etwa 10’000 Gräbern!

Am meisten geniessen wir die abendlichen Spaziergänge durch Ortigia. Natürlich ist diese Altstadtinsel völlig auf Touristen ausgelegt. Aber das mediterrane, italienische Flair packt uns total. Die Nachtessen mit typisch sizilianischen Gerichten und dem Wein aus der Gegend sind umwerfend.

Der Duomo di Syracusa ist in einen Athenatempel hineingebaut. Man sieht innen und aussen die eindrücklichen Säulen des antiken Tempels.

Unweit von unserem B&B ist der Parco Archeologico mit dem griechischen Theater und dem römischen Amphitheater.

Unsere Badetipps: Capo Santa Croce, Augusta. Zwischen Catania und Syrakusa. (Felsiger Strand mit sehr klarem Wasser, Badeschuhe nicht vergessen)

Arenella: Südlich von Syrakusa, kleine sandige Badestrände. Sehr romantisch. Etwas weiter südlich sind auch Badestrände mit Bars, Liegestühlen und Sonnenschirmen für alle, die es etwas bequemer mögen.

Nun ist es leider Zeit, dem einmaligen Sicilia arrivederci zu sagen. Unseren kleinen Panda bringen wir absolut krazerfrei der Mietfirma zurück und checken uns für unseren Rückflug ein. Dabei geniessen wir den Service „Speedy Boarding“ von EasyJet enorm😎.