19.9: Airlie Beach

Am 28. März 2017 verwüstete der Zyklon Debbie weite Teile der Ostküste Australiens. Besonders betroffen war die Gegend um das Touristen Paradies Airlie Beach mit den Whitsunday Island. Wir sind tief beeindruckt von den überall sichtbaren, enormen Schäden, welche dieser Sturm angerichtet hat. Das Gute dabei ist: was gut gebaut war, hat der massiven Naturgewalt stand gehalten. Und dass man aus der Erfahrung lernen kann, wie man besser und stabiler baut, ist für die ganz Lernfähigen ein weiterer Vorteil. Neue Ideen, neue Konzepte und neue Gewächse können gedeihen. Da lässt sich einiges auf unser Leben übertragen. Stürme sind nicht zu vermeiden. Ja manchmal verursachen wir sie sogar selber. Und unsere spontanen Reaktionen mitten im Sturm fallen oft, sagen wir mal, suboptimal aus. Wir werden schuldig an andern und müssen gelegentlich auch einiges einstecken. Ist der Orkan vorüber, stellen wir erstaunt fest, dass wir selber und die, die uns lieb sind, alle noch leben. Ja, das Fundament in unserem Gott hat gehalten. Und ja, zu lernen gibt es da einiges. Wir bleiben dran, damit Neues wachen kann 😊

Great Barrier Reef

„Herr unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen!!“ Dieses Staunen, wie es der Psalm 8 ausdrückt, ging mir durch den Kopf, als ich heute beim Schnorcheln in die Unterwasserwelt des Riffs eintauchte. Einfach gewaltig! Hunderte kleiner und grosser Fische der ausgefallendsten Farben und Muster tummeln sich im Korallenriff. Mitschwimmen inmitten eines Schwarms im glasklaren Wasser. Was für ein Erlebnis! Auf der Rückfahrt dann das „Tüpfli aufs i: eine Walmama mit ihrem Jungen tummeln sich nicht weit von unserem Schiff entfernt. Ein wunderschöner Tag geht zu Ende.