Rhein, Weser, Elbe und das Wattenmeer

Diese drei bedeutenden Flüsse Europas und die Nordsee mit dem Wattenmeer bilden den Raum für unsere diesjährige Ferienreise. Doch alles schön der Reihe nach.

Wir starten am 5. Juni über Stuttgart Heilbronn nach Oberwaldhaus bei Darmstadt. Aus Rücksicht auf unser Alter fahren wir bloss ca. 400 km, bis wir uns eine Übernachtungsmöglichkeit suchen. Hier im Oberwaldhaus gefällt es uns sehr. Eine einfache, gediegene Unterkunft mit Spaziermöglichkeiten ans Wasser hilft uns, auszuruhen und wieder fit für den nächsten Tag zu werden.

Am anderen Tag gehts weiter nach Düsseldorf an den Rhein. Wir wollen unbedingt Judah von der Schule abholen, weil er heute Geburtstag hat. Also los gehts: Wir entscheiden uns, dem Rhein nach weiter zu fahren und uns die Loreley anzuschauen. Danach geht weiter über das Moseltal in die Gegend von Köln mitten ins Pfingstchaos auf der Autobahn.

Welch ein Wiedersehn mit Heidi, Urs und den Kids! Begeistert heissen sie uns willkommen. Natürlich geniessen wir diese Zeit mit Ihnen. Abstecher in die Kirche von Düsseldorf, den Zoo in Duisburg und die verschiedenen Spielplätze in Kaiserswerth sind auf unserem Program.

Schon bald gehts weiter. Das Wetter ist regnerisch während der ganzen Reise. Nach dem Rhein zieht es uns nun an die Weser. Imsum, nördlich von Bremerhaven ist unser nächstes Ziel. Ein kleiner Ort direkt am Deich der Wesermündung und sehr nahe am grossen Hafen von Bremerhaven. Container an Container stehen da. Hunderte Autos, neu und gebraucht, warten darauf in den Schiffsrumpf geladen zu werden. Für uns Landratten ist es sehr spannend zu beobachten, wie die riesigen Container sehr rasch auf die Schiffe geladen oder entladen werden. Alles machen die Präzisionskrane mit unglaublichem Tempo.

Das Wetter spielt in unseren Ferien enorm gut mit. Zum Teil ist es über 25°C warm und sehr sonnig. Also los zum Wattlaufen in Cuxhaven. Was für ein liebliches Städtchen mit dieser langen Strandpromenade hinter dem Deich. Wow, die Wassertemperatur in den kleinen Tümpeln auf dem Watt ist angenehm hoch und auch das Wasser, welches mit der Flut wieder ans Land fliesst, ist warm. Wattenmeer ist Erholung pur. Keine Hektik, kein Stress, sehr angenehm und wohltuend.

Was natürlich nicht fehlen darf, ist ein gutes Fischrestaurant. Direkt am Fischerhafen gibt es ein paar davon. Zum Beispiel die Kleine Fischkiste, wo ich (Ernst) den Backfisch geniesse.

Ein weiteres Highlight ist angesagt: Wir fahren mit der Eisenbahn von Cuxhaven nach Hamburg. Am Bahnhof angekommen, bringen wir unsere Koffer rasch ins Hotel und stürzen uns danach ohne grosse Pläne direkt ins Gewühl. Die Alster ist zwar schön und gut, Aber weil wir zuviel wollen, sitzen wir bald erschöpft auf einer Treppe, bis uns ein freundlicher Mann rät, wie und wohin wir weitergehen können.

Okay, dann gehts weiter zum Hafen, wo wir müde in ein Touristenboot sinken und uns die riesige Hafenanlage zeigen lassen. Eindrucksvolle Szenerie: Containerfrachter, Kreuzfahrtschiff, die Speicherstadt und natürlich die einzigartige Elbphilharmonie. Sie hat eine ähnliche Bauzeit hinter sich wie damals das Opera House in Sydney: Der budgetierte Herstellungspreis vervielfachte sich bis am Schluss aufs X-fache. Aber trotzdem würden sowohl die Hamburger, wie auch die Sydneysider ihren Prunkbau nicht mehr hergeben und sind sehr stolz darüber.

Am Samstag sind wir mit dem Hopp-On-Hopp-Off-Bus unterwegs. Das Wetter spielt nach wie vor super mit. Wir sehen nochmals die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und bekommen einen Überblick über das, was wir noch besuchen wollen. Ein besonderer Höhepunkt ist die Hafenparty von MSC, der grössten Rederei mit 200’000 Mitarbeitern. Heute wird das Containerschiff MSC Germany getauft, das ist ein riesen Ereignis.

Nun bleibt uns noch der Sonntag. Um halb Zehn machen wir uns auf zur Elbphilharmonie. Zwei grossartige Stücke erwarten uns: Johann Sebastian Bachs Kantate für Sopran und Trompete: „Jauchzet Gott in allen Landen“ und Ludwig van Beethovens zweite Symphonie. Der grosse Star dieses Konzertes ist Herbert Blomstedt, der im Juli 2025 seinen 98. Geburtstag (hoffentlich noch) feiern kann. Er ist einer, der Jesus liebt und eine unwahrscheinliche Karriere erlebt hat. Trotz seines Alters und seiner körperlichen Gebrechen, führt er dieses klassische Ensemble zu einer eindrücklichen und bewegenden Aufführung. Der grosse Saal ist erfüllt von Lobpreis Gottes. Welch tiefes, berührendes Erlebnis! Dies ist für uns Höhepunkt und Abschluss unserer Hamburgreise. Sehr dankbar reisen wir nach dem Mittagessen wieder zurück nach Cuxhaven und Imsum. Erfüllt mit reichen Eindrücken und Dankbarkeit.

Am nächsten Tag gibts Entspanung im Moor-Bad in Bad Bederkesa, nicht weit von unserem Ferienort entfernt. Solebad, Sauna und viele bequeme Liegen an der Sonne, genau das Richtige für uns.

Anderntags starten wir früh an die Nordsee nach Bensersiel. Dort wartet Eliane Zbinden auf uns. Sie ist eine gute Freundin aus unserer CGV-Zeit. Mit ihr fahren wir auf die Insel Langeoog. Knapp eine Stunde dauert die Fahrt mit der Fähre zur Insel und dann geht es mit der Inselbahn ins Zentrum und zum Strand. Wir geniessen das Zusammensein mit Eliane an der warmen und sonnigen Küste. Eliane hatten wir früher in Marseille am Mittelmeer besucht, diesmal hier an der Nordsee. Es ist spannend, mit ihr auszutauschen über all die Jahre, die wir uns schon kennen und erlebt haben, wie Jesus uns auf allen Wegen geführt und geleitet hat. Eliane lebt heute als pensionierte Frau in der Kommunität „Zugvögel“ in Westerbur, Dornum. Seit ein paar Monaten ist sie aktiv im Leitungsteam mitverantwortlich. Uns freut es sehr, Elian zu sehen, wie sie aktiv in dieser Gemeinschaft steht.

Unseren letzten Tag hier an der Nordsee verbringen wir in der zweiten Hansestadt Bremen. Unsere Autofahrt beginnt eigentlich super blöd: Nach kurzer Strecke werden wir schon zum zweiten Mal am gleichen Ort geblitzt. Autsch. Morgen auf unserer Heimreise müssen wir schon wieder hier durchfahren. – Ich glaube, ich werde Martha bitten, diese Strecke zu fahren. Sie macht das sicher besser. 🤪

Also, in Bremen angekommen, suchen wir einen Parkplatz mitten im Centrum. (Ja in Bremen schreiben sie das mit einem C). Wir geniessen den Spaziergang in der Altstadt und haben uns zuvor die 10 Sehenswürdigkeiten von Bremen notieren lassen. Diese wunderschöne Stadt zeigt sich bei strahlendem Wetter und angenehmer Temperatur von ihrer besten Seite. Verwinkelte Gässchen, ein imposanter Dom, faszinierende Fassaden und natürlich die Bremer Stadtmusikanten gewinnen unsere Herzen im Nu.

Was für Ernst nicht fehlen darf, ist ein leckeres Fischbrötchen, von Fisch Jan. Hmm so fein.

Die Bremer Stadtmusikanten

So geht eine wunderschöne Reise zu Ende, und wir nehmen beim Sonnenuntergang am Deich Abschied von der Nordsee.

Der letzte Sonnenuntergang auf dem Deich

Vier unvergessliche Tage auf dem Stoos

Bevor wir in das neue Jahr eintreten, laden wir unsere vier Grosskinder ein zur Pizza-Pyjama-Sylvester-Party. Wir bestellen Pizzas, lassen eine Tischbombe fliegen und gehen nach draussen um ein paar Vulkane zu zünden. Danach heisst es „Ab ins Bett!“ und wir versuchen etwas zu schlafen, was uns wegen der Knallerei nicht so gut gelingt. Aber es war sehr cool mit den Kinder Sylvester zu erleben und die Eltern für die Nacht an der „Jesus First Conference“ frei zu setzen.

Am andern Tag gehts ab in die Berge!

Inmitten der majestätischen Berge der Innerschweiz erleben wir vier fantastische Tage auf dem Stoos. Die Anreise wählen wir über den Rapperswilerdamm, den Sattel nach Morschach. Von dort nehmen wir die Kabinenbahn hoch auf den Stoos am Fusse des Fronalpstocks.

Wunderschöner Wintertag

Mit dabei sind meine liebe Frau Martha sowie Heidi und Urs, die stolzen Eltern von Ruby, Elliott und Juda. Gemeinsam haben wir uns auf ein Abenteuer begeben, das uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Abenteuer im Schnee

Das Highlight unserer Ferien ist zweifellos die Zeit, die wir im Schnee verbringen. Bei strahlendem Sonnenschein haben wir die verschneiten Hänge des Fronalpstocks mit unseren Schlitten unsicher gemacht. Die Kinder hatten riesigen Spaß und auch wir Erwachsenen konnten die Freude in vollen Zügen genießen.

Blick auf die Family und die beiden Mythen

Entspannung im Pool

Nach all dem Trubel im Schnee war der beheizte Pool der perfekte Ort, um zu entspannen und die Seele baumeln zu lassen. Das warme Wasser und die wunderbare Aussicht auf die verschneiten Gipfel haben diese Momente zu etwas ganz Besonderem gemacht. Zwischendurch war Wellness angesagt. Verschiedene Saunen und der Whirlpool vor dem Hotel war für uns alle einzigartig. Der grösste Spass für die Kids war es, Eisbrocken einzusammeln und in den warmen Pool zu schmeissen.

Nach dem Schneefall mussten wir unbedingt einen Schneemann bauen. Natürlich spendete uns die Küche die Rüeblinase. 😀

Unser Schneemann!

Die gemeinsame Zeit mit unserer Familie war von unschätzbarem Wert. Wir haben zusammen gelacht, gespielt und wunderbare Gespräche geführt. Diese Reise hat unsere Bindungen gestärkt und uns allen unvergessliche Erinnerungen beschert.

Stoos by Night

Winternacht ist magic!

Wir sind dankbar für diese magischen Tage auf dem Stoos und freuen uns schon auf das nächste gemeinsame Abenteuer. 

Bis bald, ihr schneebedeckten Berge und blauer Himmel!

(KI unterstützt)

Im hohen Norden

Wir machen uns auf zu einem Besuch ins Northern Territory nach Katherine, wo unsere Nichte Sarah lebt und arbeitet.

„Dr. Sarah“, wie sie hier genannt wird, ist eine Ärztin, welche mit Leidenschaft für die Notleidenden im Spital Katherine arbeitet. Ihr Engagement hört mit dem Feierabend nicht auf. Sie liebt es, gerade den First Nation People ärztliche Hilfe zu bieten. Sie weiss sich von Gott berufen an diesen Arbeitsplatz in einem abgelegenen Winkel unserer Erde. Die tägliche Konfrontation mit Gewalt und Vergewaltigungen macht ihr Mühe, kann sie jedoch nicht daran hindern, gute ärztliche Arbeit jeden Tag zu verrichten.

Zunächst gehts los auf den Flughafen Sydney und von dort nach Darwin, die Stadt im Norden von Australien. Unser Flug startet um 20 Uhr, also werden wir nachts um 1 Uhr am nächsten Morgen ankommen. Bei der Ankunft empfangen wir das Mietauto und los gehts ins Hotel Palms City direkt am Meer. Nach ein paar Stunden Schlaf machen wir uns auf nach Süden etwa 300 km nach Katherine. Welch ein Wechsel des Klimas. Hier geht das Quecksilber rasch auf über 30°C, und ein wunderbar blauer Himmel wölbt sich über uns.

Nach etwa 4 Stunden erreichen wir das Städtchen Katherine und unsere strahlende Nichte Sarah. Hier können wir für die nächsten Tage Quartier beziehen in ihrem Haus, umgeben von vielen schattenspendenden Palmen.

Bald ziehen wir ein erstes Mal los zum Sonnenuntergang in die Katherine Gorge.

Am nächsten Tag führt uns Sarah zu den Hot Springs von Katherine

In einem kleinen Tal fliesst ein kleines, glasklares Bächlein, welches aus einer Quelle entspringt gemächlich raus. Es lädt ein zum Geniessen und Planschen. Plötzlich erscheinen etwa 8 Aboriginies Teenager. Jetzt kommt Leben in diese Ruhe. Sie sprinngen vom Rand ins Wasser, wirbeln Dreck auf und nehmen das Idyll in Beschlag. Nun ja, schliesslich sind sie die Besitzer und wir bloss die Gäste. Es fällt auf, dass ein Junge eine elektronische Fussfessel trägt. Was mag er wohl für eine Geschichte schon erlebt haben?

Nach einem feinen Zmittag gehts los zur Katherine Outback Experience. Diese Show von Tom Curtain geniesst hohes Ansehen und ist lehhreich und unterhaltsam zugleich. Tom zeigt mit seinem Team, wie er junge Pferde trainiert, dass sie auf der Weide die riesigen Kuh-, Ziegen- und Schafherden bewachen können. Dazu sammelt er Hunde, die von Besitzern nicht mehr gewollt sind und trainiert diese zu Herdenhunden, welche Preise von bis zu 50’000 $ erzielen.

Dazu ist Tom ein hochdekorierter Countrystar in Australien. Hier seine Songs.

Und weiter gehts zum nächsten Höhepunkt: Wir fahren etwas mehr als eine Stunde nach Mataranka zu den Bitter Springs. Hier sprudelt eine 34°C warme Quelle 30,5 millionen Liter Wasser in einen kleinen Bach zum Schwimmen. Diese wundervolle Gelegenheit geniessen wir in vollen Zügen.

Und weiter geht die Reise! Welche Überraschung: Hannes und Susi sind mit dem eigenen Flugzeug aus Yatala (nähe Brisbane) hier eingetroffen. Sie waren gerade vier Tage unterwegs! Etwas mehr als 3000km Flug. Ernst tauscht mit Susi den Platz im Cockpit und fliegt mit Hannes zurück nach Katherine. Was für ein zusätzliches Abenteuer!

Die Jabirou wartet geduldig auf ihren nächsten Flug.

Die Heilsarmee in Katherine

Sarah besucht die Heilsarmee Katherine. Wir sind echt berührt von dieser kleinen Segenstruppe Gottes. Das Heilsarmee Corps besteht aus weniger als zwanzig Mitgliedern. Aber sie tun eine Menge Arbeit während der ganzen Woche. Jeden Tag bieten sie den Aboriginees verschiedene Dienste an. Lunch gibt es jeden Tag für etwa 100 Leute. Duschen, Waschmaschinen und Trockner und andere praktische Alltagshilfen werden ihnen angeboten. Wir können über dieses enorme Volounteer Engagement nur staunen. Etwa 20-30 First Nation People besuchen den Gottesdienst und anschliessend gibt es ein feines Abendessen.

Die Offizierin im First Nation Outfit

Leider geht’s schon bald wieder zurück nach Darwin, das wir gerne noch etwas erkunden möchten. Uns interessieren die Innenstadt mit den Shops und dann möchten wir gerne hier einen Sonnenuntergang erleben. Wir reservieren uns eine guten Platz im Foreshore Café in Nightcliff, wo wir beim schönsten Sonnenuntergang genüsslich dinnieren.

Vor unserem Abflug aus Darwin haben wir noch etwas Zeit für einen Abstecher ins Hafenviertel, welches in der Nähe unseres Hotels liegt.

Hier lesen und sehen wir spannende Informationen aus der bewegten Geschichte Darwins: 1942: Der Überfall Japans im 2. Weltkrieg. Und die Zyklon Katastrophe an Weihnachten 1974.

Dann gehts wieder los nach Sydney und wir sagen Darwin „Good bye“!

Ab in den Ticino…

Drei Tage sind wir zurück aus Australien und schon geht es weiter: ab in den Süden. Zusammen mit Joël, Sina und unserer Enkelin Levia reisen wir ins REKA Feriendorf Albonago in Lugano. Was erwartet uns dort? Wie verbringen wir die Tage zusammen? Es ist das erste Mal, dass wir mit dieser jungen Familie eine Woche zusammen verbringen. Wir packen also unser und ihr Gepäck in unser Auto und fahren los. Sie steigen in Zürich in den Zug und schon sind wir alle in Lugano.

Am Sufersersee machen wir Halt und geniessen unser Mittagessen. Dann weiter durch den San Bernardino ins Tessin. Schon bald beziehen wir im REKA Dorf unsere Wohnung (Typ A). Wir freuen uns aufs Entdecken und staunen über das grosszügige, wunderschöne Bad.

REKA FERIENDORF mit Blick auf Lugano und Mt. San Salvatore.

Auch wenn das Wetter anfangs noch trüb aussieht, wird es schnell tagsüber sonnig und nachts ab und zu ein Gewitter. Das macht unsere Ferien wirklich toll. Levia ist ein wundervolles Grosskind. Sie will, dass wir immer alle dabei sind bei unseren Unternehmungen. Stets ruft sie nach Mamma, Papa und Grossmami, Grospapi. Im Zentrum hat es einen super Spielplatz mit Rutschbahn, Schaukeln und Wasserspielen. Sie kann es so richtig geniessen und nimmt uns alle mit. Frühstück und Abendessen haben wir in der REKA Osteria gebucht. Das lässt so richtige Ferienstimmung aufkommen: Penne, Lasagne, Risotto, Pizza, Polenta und natürlich die feinen Gordon Bleu… was wollen wir mehr?

Einzigartig sind unsere Ausflüge nach Lugano, Luino auf den Markt, Gandria und Morcote. Abends, wenn Levia schläft, geniessen wir die milden Sommerabende auf dem Sitzplatz und tauschen aus über all das, was wir auf dem Herzen haben.

Martha und ich sind immer wieder neu berührt darüber, so liebevoll von unseren Kindern, Schwiegertöchtern und Grosskindern aufgenommen zu sein und an ihrem Leben mit allen Herausforderungen teilnehmen zu können.

50 Jahre Opera House

Vor 5 Jahren haben wir das erste Mal Sydney besucht. Damals war eine grosse Renovation im Gange und es fanden keine Vorstellungen im Hause statt. Jetzt ist das anders. Die 50 Jahrfeier wird ausgiebig zelebriert und so haben wir uns enorm gefreut auf ein klassisches Konzert.

Wie fast jeden Tag nehmen wir ab Rose Bay die Fähre an diesem wunderbaren Herbstabend. Schon das allein ist ein Genuss zur Einstimmung auf das bevorstehende Konzert.

Nach einem leichten Abendessen machen wir uns auf zu diesem Ereignis. Ja, die Renovationsarbeiten haben sich gelohnt. Da wurde vieles wieder in den Originalzustand versetzt und das prachtvolle und einzigartige Gebäude erstrahlt in neuem Glanz.

Der Höhepunkt des Abends war die Welturaufführung des Werkes  „LUMINOUS & TRANSCENDENT“ von Georges Lentz mit der Stargeigerin Arabella Steinbacher. Mehr dazu

Arabella Steinbacher

Natürlich ist dieses moderne Stück für uns etwas gewöhnungsbedürftig. Jedoch genossen wir das Glas Weisswein in der Pause in vollen Zügen. Nach der Pause wurden beim Konzert „Also sprach Zarathustra“ von Richard Strauss alle möglichen Register gezogen und das Opera House wurde von allen Orchesterinstrumenten gewaltig erfüllt. –  《The colossal opening chords of Thus Spoke Zarathustra are iconic – made famous by Stanley Kubrick’s 2001: A Space Odyssey. Richard Strauss had a unique gift for generating enormous sound from a symphony orchestra. Vast, beautiful and almost overwhelming, Zarathustra is awe-inspiring from start to finish.》

Mit der nächsten Fähre genossen wir die späte Heimfahrt durch den Sydney Harbour. Vorbei an der nächtlichen Harbour Bridge und dem Opera House.