21. – 27. September 2026 in Grächen (VS)

Wohin fahren wir in die Ferien, wenn meine Schwester aus Argentinien bei uns ist? Wie wäre es mit dem Wallis? Im kleinen Bergdorf Grächen finden wir bestimmt ein passendes Chalet für uns drei. Schnell gebucht das Chalet Victoria, das wir schon kennen. Welchen Weg wollen wir denn nehmen? Schliesslich ist der Reisetag bereits unser erster Ferientag.

Am Montag 21.9. fahren wir los. Über den Westring umkurven wir die Stadt Zürich und dann weiter: Arth-Goldau, Axenstrasse, Schöllenen, Andermatt nach Realp. Dort wollen wir das Auto auf den Zug laden und durch den Tunnel kutschieren. Aber, was ist da los? Seit 11 Uhr fahren keine Züge mehr: Lokschaden. Wir warten, weil wir online bereits das Ticket haben und tatsächlich um 13.05 fährt unser Zug los und wir sausen hindurch ins Oberwallis. Strahlend empfängt uns nach 20 Minuten Dunkelheit das Oberwallis zu unseren Ferien,

Im Coop können wir unseren Einkauf machen und dann gehts „s Wallis embrii“ nach Visp und embrüff nach Grächen. Am späteren Nachmittag können wir unser Chalet beziehen und all unsere Habseligkeiten gemütlich einräumen.

Xeht aber gmüetlich us🙂

Am Dienstag, 22. 9. schauen wir uns erstmal in Grächen um. Ein interessanter Weg lockt uns: wir gehen hoch zum Seeli und dann weiter steil den Wald hoch zum Suonenweg Eggeri. Ein wundervoller Wanderweg entlang der höchstgelegenen Wasserleitung hier in Grächen. Nebenbei erfahren wir, dass die Suonen hier in Grächen „Wässerig“ heissen.

Martha ist verwegen: auch bei 10°C kaltem Wasser kann sie dem kühlen Nass nicht wiederstehen.

Nach dieser zwei stündigen Wanderung kehren wir nach Grächen zurück. Wo mag auch Anarosa stecken? Auf unsere wiederholten Telefonanrufe gibt sie keine Antwort und ruft auch nicht zurück. Ist sie womöglich mit dem Bus schon ins Chalet zurückgefahren? – Wir steigen ins Auto und fahren heim. Doch Anarosa finden wir nicht. – Nach ca. 2 Stunden trifft sie leicht verschwitzt bei uns im Chalet ein. Nach ein, zwei Glas Wasser ist sie wieder ok und wir sind happy, dass sie den Heimweg gefunden hat.

Bevor wir uns ins Bett bewegen, vergnügen wir uns noch mit einem Rummy.

Am Mittwoch, 23.9. starten wir alle frühmorgens zum grossen Abenteuer: Anarosa zieht es nach Zermatt auf den Gornergrat. Martha und ich konnten beim letzten Mal die Wanderung von der Moosalp nach Jungen nicht durchführen. Deshalb holen wir sie jetzt nach. Mit dem Auto gehts nach Stalden-Saas und von dort mit dem Postauto die steilen, engen Kurven hoch nach Törbel und dann zur Moosalp. Das Restaurant Moosalp wurde letztes Jahr zur beliebtesten Bergbeiz erkoren. Das wollen wir natürlich testen. Dann aber geht unsere Wanderung nach Jungen los.

Wir geniessen diese gemeinsame Zeit hoch in den Bergen enorm. Immer wieder erfasst uns eine tiefe Freude und Ehrfurcht vor dem Schöpfer dieser majestätischen Schönhheit, die uns umgibt. Wir halten auch Ausschau nach Wildtieren. Doch das einzige, was wir zu sehen bekommen ist eine tote Gämse auf den Schultern eines Jägers. Naja… der gute Wanderweg und die Mischabelgruppe mit dem Dom begleiten uns die ganze Zeit. Nach etwas mehr als drei Stunden Wanderzeit können wir gleich unter uns den Weiler Jungen, hoch über dem Mattertal erkennen. Gleich sind wir unten und schon fährt die kleine 4er Gondelbahn hinab nach St. Niklaus. Nun heisst’s nochmals den Zug besteigen und nach Stalden fahren und das Auto abholen.

Fantastischer Ausblick
Mischabelgruppe mit Riedgletscher oberhalb Grächen

Am Donnerstag, 24.9.  gehen wir es leichter an und fahren gemeinsam auf die Hannigalp, dem Hausberg von Grächen. Anarosa geniesst einen leichten Spaziergang hoch zur neuen Kapelle mit der Bruder-Klaus-Statue. Martha und ich ziehen los den steileren Weg zum Furgge. Von hier sind die Berneralpen zum Greifen nah und fantastisch zu bestaunen. Nach einem Päuseli nehmen wir den kurzen Abstieg in Angriff und treffen auf der Hannigalp wieder Anarosa zu einem feinen Zmittag. Essen, Spazieren, Schnäddere und die Aussicht geniessen. Das passt hier perfekt.

Am Freitag, 25.9. wollen wir nochmals nach Jungen hoch und etwas weiter zur Alp Jungental hoch wandern. Die Gondelbahn ist ja schon eine Mutprobe und braucht etwas Gottvertrauen. Aber das haben wir ja und somit geht’s hoch auf dieses wundersame Terässli. Was für ein toller Ausblick. Gleich gegenüber auf der anderen Talseite erkennen wir „unser“ Chalet.

Der Aufstieg entlang des „Bergblumenwegs“ ist fantastisch. Wir erklimmen leicht die Höhe und geniessen die Sonnenstrahlen voll. Nach etwa anderthalb Stunden befinden wir uns auf der Alp Jungen mit Stall und Sennhütte. Die Kühe und das Personal sind nicht mehr hier, und so geniessen wir den Aufenthalt und unser Picknick für uns alleine. Nach dem kurzen Abstieg kommen wir auf Jungen bald wieder an und freuen uns, Anarosa purlimunter auf der Sonnenterasse des Restaurants anzutreffen.

Samstag, 26.9. ist unser letzter Ferientag. Wohin zieht es uns denn heute? Natürlich diskutieren wir die Möglichkeiten, die uns interessieren und schon haben wir entschieden: wir fahren mit Anarosa nochmals hoch zur Moosalp. (Die Bergfahrt mit dem Postauto ist beeindruckend schön und spannend) Dort kann Anarosa gut einen kleineren Spaziergang machen und die einzigartige Alp erkunden. Martha und ich machen ein kurzes Spaziergängli zum Breitmattusee und zum Bonigersee. Leider ist vom letzteren fast nichts mehr zu sehen, weil er in den letzten Jahren fast ausgetrocknet ist. – Trotzdem, ein lässiger Spaziergang in wunderschöner Alpgegend. Beglückt kehren wir wieder auf die Moosalp zurück und gönnen uns ein grosses Dessert. Mit Postauto und Auto geht es dann wieder zurück nach Grächen in unser geliebtes Chalet.

Kurz vor Sonnenuntergang zieht es uns nochmals raus zu einem kurzen Abstecher nach Gasenried.

Aussicht auf Riedgletscher

Am Sonntag, 27.9. gehts wieder heim. Wieder steht eine Fahrt auf dem Eisenbahwaggon, dieses Mal durch den Lötschberg, vor uns. Bald durchqueren wir die Thunerseegegend und weiter gehts nach Zollikofen, wo Anarosa in den Zug nach Biel zu meiner zweiten Schwester einsteigt.

Auf der weiteren Heimreise gehen wir unsere Ferientage mit viel Dankbarkeit und feinen Erinnerungen nochmals durch. Genau das hast du hier jetzt gelesen🤪. Wir freuen uns, dass dich unser Reisebericht interessiert und grüssen dich auf diesem Weg herzlich.

…übrigens, wir sind zuhause gut angekommen.

Vier unvergessliche Tage auf dem Stoos

Bevor wir in das neue Jahr eintreten, laden wir unsere vier Grosskinder ein zur Pizza-Pyjama-Sylvester-Party. Wir bestellen Pizzas, lassen eine Tischbombe fliegen und gehen nach draussen um ein paar Vulkane zu zünden. Danach heisst es „Ab ins Bett!“ und wir versuchen etwas zu schlafen, was uns wegen der Knallerei nicht so gut gelingt. Aber es war sehr cool mit den Kinder Sylvester zu erleben und die Eltern für die Nacht an der „Jesus First Conference“ frei zu setzen.

Am andern Tag gehts ab in die Berge!

Inmitten der majestätischen Berge der Innerschweiz erleben wir vier fantastische Tage auf dem Stoos. Die Anreise wählen wir über den Rapperswilerdamm, den Sattel nach Morschach. Von dort nehmen wir die Kabinenbahn hoch auf den Stoos am Fusse des Fronalpstocks.

Wunderschöner Wintertag

Mit dabei sind meine liebe Frau Martha sowie Heidi und Urs, die stolzen Eltern von Ruby, Elliott und Juda. Gemeinsam haben wir uns auf ein Abenteuer begeben, das uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Abenteuer im Schnee

Das Highlight unserer Ferien ist zweifellos die Zeit, die wir im Schnee verbringen. Bei strahlendem Sonnenschein haben wir die verschneiten Hänge des Fronalpstocks mit unseren Schlitten unsicher gemacht. Die Kinder hatten riesigen Spaß und auch wir Erwachsenen konnten die Freude in vollen Zügen genießen.

Blick auf die Family und die beiden Mythen

Entspannung im Pool

Nach all dem Trubel im Schnee war der beheizte Pool der perfekte Ort, um zu entspannen und die Seele baumeln zu lassen. Das warme Wasser und die wunderbare Aussicht auf die verschneiten Gipfel haben diese Momente zu etwas ganz Besonderem gemacht. Zwischendurch war Wellness angesagt. Verschiedene Saunen und der Whirlpool vor dem Hotel war für uns alle einzigartig. Der grösste Spass für die Kids war es, Eisbrocken einzusammeln und in den warmen Pool zu schmeissen.

Nach dem Schneefall mussten wir unbedingt einen Schneemann bauen. Natürlich spendete uns die Küche die Rüeblinase. 😀

Unser Schneemann!

Die gemeinsame Zeit mit unserer Familie war von unschätzbarem Wert. Wir haben zusammen gelacht, gespielt und wunderbare Gespräche geführt. Diese Reise hat unsere Bindungen gestärkt und uns allen unvergessliche Erinnerungen beschert.

Stoos by Night

Winternacht ist magic!

Wir sind dankbar für diese magischen Tage auf dem Stoos und freuen uns schon auf das nächste gemeinsame Abenteuer. 

Bis bald, ihr schneebedeckten Berge und blauer Himmel!

(KI unterstützt)

Ab in den Ticino…

Drei Tage sind wir zurück aus Australien und schon geht es weiter: ab in den Süden. Zusammen mit Joël, Sina und unserer Enkelin Levia reisen wir ins REKA Feriendorf Albonago in Lugano. Was erwartet uns dort? Wie verbringen wir die Tage zusammen? Es ist das erste Mal, dass wir mit dieser jungen Familie eine Woche zusammen verbringen. Wir packen also unser und ihr Gepäck in unser Auto und fahren los. Sie steigen in Zürich in den Zug und schon sind wir alle in Lugano.

Am Sufersersee machen wir Halt und geniessen unser Mittagessen. Dann weiter durch den San Bernardino ins Tessin. Schon bald beziehen wir im REKA Dorf unsere Wohnung (Typ A). Wir freuen uns aufs Entdecken und staunen über das grosszügige, wunderschöne Bad.

REKA FERIENDORF mit Blick auf Lugano und Mt. San Salvatore.

Auch wenn das Wetter anfangs noch trüb aussieht, wird es schnell tagsüber sonnig und nachts ab und zu ein Gewitter. Das macht unsere Ferien wirklich toll. Levia ist ein wundervolles Grosskind. Sie will, dass wir immer alle dabei sind bei unseren Unternehmungen. Stets ruft sie nach Mamma, Papa und Grossmami, Grospapi. Im Zentrum hat es einen super Spielplatz mit Rutschbahn, Schaukeln und Wasserspielen. Sie kann es so richtig geniessen und nimmt uns alle mit. Frühstück und Abendessen haben wir in der REKA Osteria gebucht. Das lässt so richtige Ferienstimmung aufkommen: Penne, Lasagne, Risotto, Pizza, Polenta und natürlich die feinen Gordon Bleu… was wollen wir mehr?

Einzigartig sind unsere Ausflüge nach Lugano, Luino auf den Markt, Gandria und Morcote. Abends, wenn Levia schläft, geniessen wir die milden Sommerabende auf dem Sitzplatz und tauschen aus über all das, was wir auf dem Herzen haben.

Martha und ich sind immer wieder neu berührt darüber, so liebevoll von unseren Kindern, Schwiegertöchtern und Grosskindern aufgenommen zu sein und an ihrem Leben mit allen Herausforderungen teilnehmen zu können.

ICF Evergreen: Herbstferien in St. Moritz: 12. bis 18. September 2021

Bei strahlendem Wetter starten wir am Sonntagmorgen Richtung Bündnerland. In Thusis zweigen wir ab, weil wir auf dem Albulapass unseren Pick-Nick geniessen wollen. Majestätisch präsentieren sich die gewaltigen Berge, und die Murmeltiere pfeifen um die Wette in dieser herrlichen Bergwelt. Danach gehts hinunter ins Engadin, und wir kommen gut in der Chesa Spuondas in St. Moritz an. Hier finden wir auch schon eine kleine Vorhut unseres Camps vor, welche diese sonnigen Tage geniesst.

Lägh da Cavloc

Am Montag fahren wir zu fünft auf den Malojapass, und kurz danach links ins Tal geht es steil hoch zum wunderschönen Lägh da Cavloc. Wir geniessen diese einzigartige Gegend und lassen es uns nicht nehmen, ein kurzes Bad im eiskalten Wasser zu nehmen. Danach geniessen wir eine Gerstensuppe im Restaurant Cavloccio. Unsere Gruppe wächst schon am ersten Tag zusammen, und bei der Rückkehr im Haus erwarten uns bereits die weiteren Teilnehmenden, welche heute angekommen sind.

Nach einem feinen Abendessen lernen wir uns kennen und tauschen aus über Wünsche und Pläne für die kommenden Tage

Am Dienstag gehts nach dem Frühstück los: Diavolezza, Biken an den Seen, Piz Naïr oder Muottas Muragl ziehen uns an diesem schönen Morgen an. wir fahren auf den Muottas Muragl und wandern los Richtung Segantini Hütte und von dort hinunter auf die Alp Languard. Am Abend starten wir um 18 Uhr unseren Boxenstop mit dem Thema: „Aus dem Segen Gottes leben…“ Der erste Abend steht unter dem Thema: „Der segnende Gott“.

„Gott ist eifriger darin, seine Segnungen auf uns zu bringen, als wir es sind, sie zu empfangen.“

Augustinus

Am Mittwoch und Donnerstag macht das Schönwetterprogramm im Engadin eine Pause. Es wird ziemlich kalt und regnerisch. Dies jedoch hindert uns nicht, Ausflüge zu machen und halt mal auch St. Moritz und die Museen zu besuchen.  Martha reist mit der RhB über den Berninapass nach Poschiavo. Mich zieht es ins Segantinimuseum und zu den alten Olympiastätten von 1948. Abends gestalten wir jeweils vor dem Abendessen unseren Boxenstopp zu den Themen: „Der gesegnete / segnende Mensch“ und „Segensförderer und Segenskiller“.
Interessant: Wenn es im Alten Testament vor allem um den Segen in der Familie, im Stall, und in den Finanzen etc. geht, dann legt Jesus und das Neue Testament deutlich mehr Gewicht auf den Segen, den wir in unserer Wiedergeburt durch Jesus empfangen haben:

Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus! Er hat uns gesegnet mit jedem geistlichen Segen in den himmlischen Regionen in Christus.

Epheserbrief 1,3.ff

Herrlich sind die Abende in der Bibliothek. Wir treffen uns dort und geniessen diese Zeit in diesem einzigartigen Haus mit der lebendigen Gemeinschaft. Sehr dankbar sind wir und freuen uns über den Austausch.

Am Freitag ist nochmals ein sonniger Tag angesagt. Los geht’s Richtung Corviglia und dann auf den Piz Naïr. Welche Aussicht, welche Freiheit hier in der Steinwüste der Alpen. Und immer wieder der Blick in die hochalpinen Gletscher. Wir sind enorm dankbar über all diese Tage und die Gemeinschaft mit Jesus und miteinander.
22 Leute haben hier mit uns Ferien verbracht und wir genossen die Leichtigkeit und Freude miteinander.

Der Abend stand nocheinmal unter dem Thema des Segens: „Der Segen Gottes beim Aufbruch in etwas Neues.“ Wir verabschieden uns mit Abendmahl, Gebet und Segen füreinander.